Klage gegen Erzbistum Köln Gerichtsverhandlung im Fall Melanie F. beginnt erst im Juli

Köln · Das Amtshaftungs- und Schmerzensgeldverfahren gegen das Erzbistum Köln im Fall der von einem Priester missbrauchten Melanie F. beginnt nicht wie geplant im Juni. Grund ist die Verhinderung eines Vertreters des Erzbistums.

 Melanie F. vor dem Pfarrhaus von Sankt Matthäus in Alfter. Hier lebte sie Ende der 1970er Jahre als Pflegekind mit dem damaligen Diakon U. und einem weiteren Pflegekind.

Melanie F. vor dem Pfarrhaus von Sankt Matthäus in Alfter. Hier lebte sie Ende der 1970er Jahre als Pflegekind mit dem damaligen Diakon U. und einem weiteren Pflegekind.

Foto: Bernd Eyermann

Das Kölner Landgericht hat die Verhandlung im laufenden Amtshaftungs- und Schmerzensgeldverfahren gegen das Erzbistum Köln erneut verschoben. Wie Eberhard Luetjohann, Anwalt der früheren Pflegetochter Melanie F. des verurteilten Pfarrers U., mitteilte, soll die Verhandlung am 2. Juli statt am 4. Juni stattfinden.

Der Termin sei „wegen Verhinderung des Beklagtenvertreters“ aufgehoben worden. Weder das Landgericht noch das Erzbistum äußerten sich am Dienstag zu den Gründen. Melanie F. war ungezählte Male von ihrem Pflegevater missbraucht worden.

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