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Winterfest auf dem Stühleshof: Gäste konnten einen "tierischen Weihnachtsbaum" schmücken

Winterfest auf dem Stühleshof : Gäste konnten einen "tierischen Weihnachtsbaum" schmücken

Begegnung und zwischenmenschliche Beziehung spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle, wenn die Tage kürzer werden und Weihnachten, das Fest der Liebe, näher rückt. Über die menschliche Begegnung hinaus möchte der Förderverein Stallgespräch Alfter die Beziehung zwischen Mensch und Tier fördern und öffnete am Wochenende die Hoftore zum Winterfest.

20 Tiere - vom Huhn bis zur Ziege - leben auf dem Gelände des Stühleshofes, und so konnten die Besucher des Winterfestes das Team des Vereins rund um die Vorsitzende und studierte Agrarwissenschaftlerin Ulrike Kreysa kennenlernen. Umgeben von wohlduftendem Glühwein und Kinderpunsch halfen Jung und Alt beim Schmücken des tierischen Weihnachtsbaumes.

Besonders die Jüngsten waren erstaunt, als Möhren, Gurkensterne oder Apfelringe die kahle Tanne in einen bunten Weihnachtsbaum verwandelten. Umso größer war dann die Freude über den Kuchen als wohlverdiente Stärkung.

Auch kulturell kamen die Besucher voll auf ihre Kosten. Judith Merchant und Sabine Trinkaus, beide mehrfach ausgezeichnet und im Vorgebirge wirkende Autorinnen, präsentierten blutige, weihnachtliche Kurzgeschichten. Den passenden Sound lieferte Sarah Strüber auf der Violine, die nicht nur Weihnachtslieder spielte sondern auch Auszüge aus dem "Phantom der Oper" und irische Stücke präsentierte. Als Bühne diente ihr der Hühnerstall, mit tatkräftiger Unterstützung der Jüngsten stimmte sie am Abend "O Tannenbaum" an.