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Ärger um Elterntaxis in Witterschlick: Gemeinde Alfter reagiert auf Protest der Anwohner

Ärger um Elterntaxis in Witterschlick : Gemeinde Alfter reagiert auf Protest der Anwohner

Statt zehn sollen für die Hol- und Bringzone an der Servaisstraße in Witterschlick nur noch sechs Parkplätze wegfallen. Zudem dürfen die Anlieger nun auch nach 16 Uhr, an den Wochenenden und in den Ferien ihre Autos in der Zone abstellen.

Nach Kritik von Anwohnern ist die Hol- und Bringzone für die Witterschlicker Grundschule geändert worden. Wie berichtet, wurde auf einem Abschnitt an der Servaisstraße, in Höhe des Gässchens hin zur Adolphsgasse, diese Zone eingerichtet, damit Eltern dort ihren Nachwuchs aus dem Auto lassen können. Die Kinder sollen dann durch das Gässchen gefahrlos zur Schule kommen.

Anwohner hatten kritisiert, dass durch die Ausweisung des eingeschränkten Halteverbots montags bis freitags von 7 bis 16 Uhr knapp zehn Parkplätze für sie wegfallen – und das auch in der unterrichtsfreien Zeit.

Wie Alfters Pressesprecherin Maryla Günther auf Anfrage des General-Anzeigers sagte, sei die Anfangsbeschilderung der Hol- und Bringzone verschoben worden, sodass nun noch drei bis vier Fahrzeuge vor der Zone parken könnten. „Nach 16 Uhr, an den Wochenenden und in den Ferien ist das Parken auch innerhalb der Zone erlaubt“, so Günther weiter. Diese Änderungen seien das Ergebnis von Abwägungen, in die eine Vielzahl von Stellen einbezogen worden sei. Dazu gehörten die Verkehrskommission mit Vertretern des Straßenverkehrsamtes des Rhein-Sieg-Kreises, des Polizeipräsidiums Bonn und der Gemeinde Alfter ebenso wie das Schulverwaltungsamt sowie die Schulpflegschaft und Leitung der Witterschlicker Grundschule. Weiter erinnerte Günther daran, dass die Einrichtung der Hol- und Bringzone erst Anfang November abgeschlossen sein werde.

Die Idee hinter solchen Zonen ist, dem morgendlichen Verkehrschaos vor den Schulen entgegenzuwirken. Auch soll die Selbstständigkeit der Kinder im Straßenverkehr gefördert werden. „Die Verpflichtung für sichere Schulwege und für die Verkehrssicherheit von Schulkindern – unter Abwägung der unterschiedlichen Interessenlagen – zu sorgen, hat für uns weiterhin oberste Priorität“, so Günther weiter.