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Kommunalwahl in Alfter: Dritte Amtszeit für Rolf Schumacher

Kommunalwahl in Alfter : Dritte Amtszeit für Rolf Schumacher

CDU-Politiker gewinnt Bürgermeisterwahl in Alfter deutlich. Union bleibt stärkste Kraft im Gemeinderat, daneben gibt es einen klaren Gewinner im Rat.

Rolf Schumacher bleibt Bürgermeister der Gemeinde Alfter. Bei der Wahl am Sonntagabend erhielt der CDU-Politiker 57,0 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. Sandra Semrau (Freie Wähler) bekam 24,6 Prozent, Hans G. Angrick (SPD) wiederum 18,4 Prozent. Da Schumacher mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinen konnte, ist eine Stichwahl nicht notwendig. Sie hätte sonst in zwei Wochen stattgefunden.

Schumacher geht damit nach Wahlsiegen 2009 und 2014 in seine dritte Amtszeit als Alfterer Gemeindeoberhaupt. 2009 war er mit 52,5 Prozent der Stimmen erstmals Bürgermeister geworden, vor sechs Jahren hat er das Amt gar mit 62,1 Prozent der Stimmen verteidigt.

Blumen für den Sieger

 Um kurz vor 21.30 Uhr hatte Alfter CDU-Gemeindeverbandschef Christopher Ehlert den Blumenstrauß bereit gelegt. Wenige Minuten später betrat das Ehepaar Rolf und Annekatrin Schumacher den Ratssaal im Oedekovener Rathaus, um Glückwünsche entgegenzunehmen. Zwar waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Stimmen ausgezählt, ein Sieg Schumachers im ersten Wahlgang war aber bereits sicher.

„Ich bin absolut überglücklich“, sagte Schumacher. Der Wahlausgang sei ein „überzeugendes demokratisches Votum“, meinte er. Nun wolle er sich mit „Demut und voller Kraft“ den anstehenden Aufgaben widmen.

Sandra Semrau war mit ihrem Abschneiden ebenso „absolut zufrieden“. Das gelte auch für das Ratswahlergebnis der Freien Wähler. Die Bürger hätten mittlerweile eine Idee davon, wer die Freien Wähler sind, befand sie.  Es sollte am Abend auf jeden Fall noch gefeiert werden. Enttäuscht über sein eigenes Ergebnis sowie das Gesamtresultat der Alfterer Sozialdemokraten zeigte sich Hans G. Angrick. „Ich hatte mir mehr erhofft“, bekundete er.

Grüne gewinnen deutlich dazu

Bei den Gemeinderatswahlen verlor die CDU leicht, liegt mit 39,7 Prozent aber deutlich vor den anderen Parteien und Wählergemeinschaften. Zudem konnte die Union erneut alle 16 Direktmandate holen.

Dahinter kommen die Grünen mit 26,8 Prozent (zehn Sitze im Gemeinderat) die SPD mit 12,5 Prozent (fünf Sitze), die Freien Wähler mit 11,8 Prozent (fünf Sitze) und die FDP mit 5,4 Prozent und die UWG mit 3,9 Prozent (jeweils zwei Sitze). Die Wahlbeteiligung lag bei Bürgermeister- und Ratswahl bei jeweils rund 57 Prozent.