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Radfahren in der Region: Alfter bekommt Geld vom Land NRW

Radfahren in Alfter, Bornheim und Bonn : Ein weiterer Schritt zur Radpendlerroute

Der Bau der Radpendlerroute zwischen Bornheim, Alfter und Bonn rückt einen Schritt näher. Das liegt an einer Nachricht aus Düsseldorf.

Die Pläne für die Radpendlerroute zwischen Bornheim, Alfter und Bonn sind einen weiteren Schritt voran gekommen. Wie die Gemeinde Alfter am Freitag mitteilte,  erhält sie insgesamt rund 800 000 Euro aus dem Programm zur Förderung der Nahmobilität 2020  des Landes Nordrhein-Westfalen.

Für den Bauabschnitt BA 1 von der Grenze zu Bornheim bis  zur Straße Im Benden gibt es 446 100 Euro, für den Abschnitt BA 2 bis zur Kreisstraße 12 n weitere 353 000 Euro. Voraussetzung für die Aufnahme in das Förderprogramm war nach Angaben der Gemeinde, dass der Grunderwerb getätigt ist, die Planungen abgeschlossen sind und somit ein Baubeginn möglich ist. Das habe man  nachweisen können. Nach Angaben der Verwaltung sollen die Fördergelder 80 Prozent der Kosten decken.

Brücke muss noch finanziert werden

Das betrifft allerdings nicht die Brücke über die K12 n, die für den gut ausgebauten Radweg entlang der Stadtbahnlinie 18 notwendig ist. Über deren Bau führen Bonn und Alfter Gespräche. Die dafür benötigten Flächen liegen laut Gemeinde zu zwei Dritteln auf Alfterer Gebiet sowie zu einem Drittel auf Bonner Stadtgebiet.

Für Alfters Bürgermeister Rolf Schumacher ist die Radpendlerroute eine attraktive Alternative zum Autoverkehr, die man gemeinsam mit den Nachbarn Bonn und Bornheim weiter vorantreiben müsse. Besonders wichtig sei, die Querung der K 12n zu verbessern und sicherer zu regeln, sagt wiederum Oliver Krauß, Mitglied des Verkehrsausschusses des Landtages sowie verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion.