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Vandalismus in Oedekoven: Apfeltor in Oedekoven mutwillig zerstört

Vandalismus in Alfter : Treffpunkt in Oedekoven mutwillig beschädigt

Der Heimat- und Naturschutzverein Oedekoven klagt über Vandalismus. Und das an einer Anlage, die erst kürzlich eingeweiht wurde.

Erst Anfang Oktober wurde das Apfeltor in Oedekoven eingeweiht. Am vergangenen Wochenende haben bislang Unbekannte nun ihre Zerstörungswut an dem kleinen Treff- und Informationspunkt am Jungfernpfad in Oedekoven ausgelassen.

Wie Detlef Nath, Vorsitzender des Fördervereins Heimat und Naturschutz Oedekoven, berichtete, haben die Täter in der Nacht zum Sonntag gewütet. Die vorhandene Infotafel sei mutwillig abgerissen, der dazugehörige Pfosten am Boden abgebrochen worden, teilte Nath mit. „Beides kann nur mit roher Gewalt erfolgt sein“, sagte er.

Einsatz zur Verschönerung des Areals

Das Apfeltor ist Teil des Engagements des Heimatvereins, die Grünanlage am Jungfernpfad umzugestalten. Einerseits soll das Areal ökologisch aufgewertet, andererseits soll es ein Treffpunkt für Jung und Alt werden.

„Hier werden Bemühungen ehrenamtlicher Mitbürger, die Umgebung zu verschönern, mit Füßen getreten“, sagte Nath. Er fragte sich, ob es das Ziel der Täter sei, allen Idealismus abzuwürgen. Wie Nath weiter berichtete, hat er Anzeige bei der Polizei erstattet. Zugleich versicherte er: „Wir lassen uns aber nicht entmutigen und werden das Schild in den nächsten Tagen wieder aufbauen.“

Ärger auch in Alfter-Ort

Nicht nur der Oedekovener Verein ist Ziel von Vandalismus. So klagt der Alfterer Heimatverein immer wieder über Vermüllung, Schmierereien und Zerstörungen im Jakob-Wahlen-Park sowie am Aussichtspunkt Böhling.

Da das Problem ein für den Heimatverein nur noch schwer zu bewältigendes Ausmaß annimmt, erwägen die Verantwortlichen, den Böhling zu verkaufen.

Hinweise nimmt die Polizei unter ☏ 02 28/1 50 entgegen.