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Schnelles Internet: Anmeldung für Glasfaseranschluss in Bornheim bald möglich

Schnelles Internet : Anmeldung für Glasfaseranschluss in Bornheim bald möglich

Nach langen Verzögerungen schließt die Telekom die erste Ausbauphase des Glasfasernetzes in Bornheim Ende 2020 ab. Für die zweite Ausbauphase können Interessierte sich bald registrieren.

Es geht voran in Sachen schnelles Internet in Bornheim: Die Telekom will am Dienstag, 15. September, mit der Vermarktung für die zweite Ausbauphase des Glasfasernetzes beginnen. Das gab sie am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Rathaus bekannt. In der dreimonatigen Vermarktungsphase müssen sich mindestens 2700 Haushalte für einen Hausanschluss entscheiden, erklärte Frank Pischke, Regionalmanager des Unternehmens. Ansonsten sei der weitere Ausbau für die Telekom unwirtschaftlich und würde nicht passieren.

Die Telekom hat in der ersten Ausbauphase im Vorwahlbereich 02222 auf Bornheimer Stadtgebiet bereits rund 300 Kilometer Glasfasernetz in den Straßen und bis in die Wohnzimmer von rund 1140 Haushalten verlegt (der General-Anzeiger berichtete).

Die Arbeiten am öffentlichen Netz seien abgeschlossen, sagte Ausbauleiter Thomas Benders. Lediglich einige Hundert Hausanschlüsse fehlten noch. Diese sollen bis Ende des Jahres verlegt sein, versprach er. Dann könnten alle Kunden mit 1000 Megabit pro Sekunde surfen.

Ausbau soll bis 2022 abgeschlossen sein

Wie angekündigt, sollen danach die Vorwahlbereiche 02227 und 02236 folgen. Zunächst sind laut Benders Sechtem, Walberberg und Widdig an der Reihe, danach folgen die restlichen Orte. Die erste Etappe soll 2021 fertiggestellt sein, die zweite Ende 2022.

„Ich persönlich halte das für eine große Chance für Mieter und Hausbesitzer, ein zukunftssicheres Netz ins Haus zu bekommen“, betonte Bürgermeister Wolfgang Henseler, der im 02227er Bereich wohnt. Der Vorteil: Bei Vertragsabschluss verlegt die Telekom den Hausanschluss für Kunden kostenlos. Die Ausbauphase 1 hatte sich wegen Überraschungen in den Straßen verzögert. „Wir konnten das Trenching-Verfahren nicht wie gewünscht umsetzen“, sagte Benders. Dabei hebt eine Maschine einen schmalen Graben aus der Straße, in den das Kabel eingelassen wird.

Weil der Bornheimer Boden aber oft zu kiesig war, seien die Gräben sofort zusammengefallen. Die Telekom habe daraus gelernt und setze in der zweiten Phase auf alternative Methoden wie das Spülbohrverfahren, das ohne Gräben auskommt.

Einen Hausanschluss lege die Telekom im Vorwahlbereich 02222 übrigens auch noch nachträglich. Dann koste er allerdings die regulären 780 Euro, sagte Pischke.

Mehr Infos: Telekom Infomobil, Kardorfer Dorfplatz, Auf dem Knickert oder www.telekom.de/jetzt-glasfaser