„Tuur Pastuur“ des Seelsorgebereichs Bornheim-Vorgebirge Auch der Pfarrer tritt in die Pedale

BORNHEIM · Bereits zur gut besuchten Open-Air-Messe sammelten sich mehr als 50 Fahrradfahrer rund um die Kirche Sankt Sebastian in Roisdorf. Dann konnte die „Tuur Pastuur“, bei der auch Pfarrer Jörg Stockem mitradelte, durch einige Bornheimer Pfarrgemeinden starten.

 Tuur Pastuur: Pfarrer Jörg Stockem bildete das Schlusslicht der Tuur Pastur..

Tuur Pastuur: Pfarrer Jörg Stockem bildete das Schlusslicht der Tuur Pastur..

Foto: Roland Kohls

Mit dabei waren zehn Flüchtlinge aus Syrien, die zurzeit in Widdig untergebracht sind. In der kurzen Pause bis zur Fahrradsegnung boten die Mitglieder des Arbeitskreises „Martyria“ als Organisations- und Koordinationsteam Wasser an, das bei dem doch recht drückenden Sommerwetter sehr gerne angenommen wurde.

Erste Station war Bornheim, wo zuerst das Wegekreuz am Kreisel Wallrafstraße/Secundastraße angesteuert wurde. Dort gab Pfarrer Stockem Erläuterungen zum Kreuz und zur regional-kulturhistorischen Einordnung der Inschrift. Nach einem Gebet und einem Lied zog der Tourtross weiter. Zweite Station war das Heiligenhäuschen auf dem Bornheimer Friedhof. Danach folgte eine längere Etappe, fast rund um den „Eichenkamp“ herum, zum Unfallkreuz am Burgweg.

Nach einem Gebet für alle Reisenden und dem Kirchenlied „Möge die Straße uns zusammenführen“ war eine Kaffee- und Gebäckpause im Grünen angesagt. An einem schattigen Platz in dem tiefen Wegeinschnitt nahe der Autobahn war Zeit für eine Stärkung und ein Schwätzchen am Rande.

Mit dabei waren zehn Flüchtlinge aus Syrien

Zwei weitere Stationen folgten dann in Widdig (Gusseisenkreuz an der Ecke Kölner Landstraße/Heidental) und in Uedorf (Holzkreuz an der Ecke Bornheimer Straße/Rheinuferweg). Auch dort gab es einige Informationen, ein Gebet und den Segen von Pfarrer Stockem, der nach dem Schlusslied schmunzelnd anmerkte, dass aus der versammelten Tourgruppe doch eine Chorgemeinschaft gegründet werden sollte.

Von dort ging es weiter zur Pfarrei Sankt Aegidius nach Hersel, wo Mitglieder vom Kirchenvorstand und vom Pfarrausschuss die Fahrradfahrer mit gekühlten Getränken, Salaten und Grillwürstchen erwarteten. Obwohl die „Tuur Pastuur“ dort nahezu eine Stunde früher als geplant eintraf, wurden alle sehr schnell mit den heiß ersehnten Kaltgetränken und einem leckeren Imbiss versorgt.

Hans-Gerd Steinheuer vom Arbeitskreis „Martyria“ dankt allen, die zum Gelingen dieser „Tuur Pastuur“ durch den Seelsorgebereich beigetragen haben: Pfarrer Jörg Stockem und Pastoralreferent Martin Grote für die gesamte seelsorgerisch-geistliche Vorbereitung. Er dankt der Kirchenmusikerin Laie Belmonte für die Begleitung der Messfeier, dem Küster Josef Moutarde und Robin Much für die organisatorische Durchführung der Open-Air-Messe und den Roisdorfer Messdienern für die Mitwirkung beim Gottesdienst.

Weiterhin gilt sein Dank den Pfarrgemeinden Sankt Sebastian, Sankt Evergislus und Sankt Aegidius für die Bereitstellung von Equipment. Dem Arbeitskreis „Martyria“, bestehend aus Maria Saß, Peter Kerz, Franzis Steinhauer und Hubert Wissing dankt er für die gesamte Vorbereitung, Öffentlichkeitsarbeit und Durchführung sowie Johannes Saß und Franz-Josef Fassbender von der Pfarrei Sankt Aegidius für die Bewirtung und den Abschlussimbiss.

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