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Bornheim: Polizei fängt entlaufene Pferde ein​

So gesehen: Wildwest in Bornheim : Polizei fängt entlaufene Pferde ein

In Bornheim mussten sich Polizisten jetzt als Cowboys betätigen und entlaufene Pferde einfangen. Und das war gar nicht so leicht – weil die Tiere offenbar keine Freunde regionaler Köstlichkeiten sind.

Als Polizist ist man Ordnungshüter, Verbrecherjäger, Verkehrsregler, Streitschlichter und manchmal auch Cowboy. Letzteres beweist ein Einsatz, der sich am Donnerstag in Bornheim ereignet hat.

Am Vormittag trabten nämlich herrenlose Pferde zunächst auf der Proffgasse durch Rösberg. Lange mussten die alarmierten Beamten nicht nach den Tieren suchen. Auf der Mertener Schubertstraße entdecken sie die Tiere, die dann in die Pappelstraße abbogen, also auf die Landesstraße quer durch Bornheim.

Finden ist das eine, einfangen das andere. Und das gestaltete sich offenbar schwierig. So heißt es von der Polizei: „Da die Tiere sich auch mit Äpfeln aus dem Vorgebirge nicht beruhigen ließen, beschränkten sich die Maßnahmen zunächst auf Absicherung des Pferde-Konvois auf rund drei Kilometern bis zum Waldorfer Bannweg.“

Dort konnten die Tiere dann von der verkehrsreichen Landesstraße in die Felder getrieben werden, wo die zwischenzeitlich erreichte und hinzugekommene Halterin beim Einfangen half. Mit vereinten Kräften kamen die Pferde unversehrt nach Hause. Wohin sie eigentlich wollten, darüber sollen sich die Tiere dem Vernehmen nach ausgeschwiegen haben.