Nach Großeinsatz der Feuerwehr Das wurde beim Brand im Vereinsheim des SSV Merten zerstört

Bornheim-Merten · Gerade erst hatte der Verein seine Immobilie saniert und mit einer Solaranlage ausgestattet, jetzt sind ein Anbau und darin gelagertes Material zerstört. Es gibt aber auch eine gute Nachricht.

 Großeinsatz am Sportplatz: Feuerwehrleute löschen den Brand in einem Anbau des Vereinsheims vom SSV Merten.

Großeinsatz am Sportplatz: Feuerwehrleute löschen den Brand in einem Anbau des Vereinsheims vom SSV Merten.

Foto: Axel Vogel

Während die Kriminalpolizei zur Brandursache ermittelt, bleibt dem Verein nur, die Scherben aufzulesen: Am Mittwochmittag war in einem Anbau vom Vereinsheim des SSV Merten ein Feuer ausgebrochen. Verletzte gibt es nicht zu beklagen, der noch nicht bezifferte Sachschaden dürfte jedoch hoch ausfallen. „Wir hatten das Sportheim nach der Flut ja gerade erst generalsaniert. Was uns am meisten weh tut, ist die neue Solaranlage, die wir vor einem halben Jahr in Betrieb genommen haben“, sagt der Erste Vorsitzende Theo Riegel, im Gespräch mit dem GA.

Zumindest Teile davon sind bei dem Brand zerstört worden. Ob Komponenten der Photovoltaikanlage ursächlich mit dem Feuer in Verbindung stehen, ist unklar. Neben dem Anbau in Holzbauweise selbst ist das darin gelagerte Material dem Unglück zum Opfer gefallen. „Wir hatten darin eine Werkstatt, Sportgeräte, Trikots, Bälle – alles, was man zum Training braucht“, so Riegel. Der Anbau diente zudem als Unterstand für einen kleinen Traktor mit Anhänger, der wohl ebenfalls als Totalschaden verbucht werden muss. Durch die Hitze seien auch in der näheren Umgebung Dinge zerstört worden, berichtet der Vorsitzende, unter anderem eine Hüpfburg für Kinder.

Um den Sportbetrieb aufrecht zu erhalten, müsse der Verein nun kurzfristig Ersatz für das dringendste Material beschaffen, erklärt Riegel: „Wir spielen gerade mit unserer ersten Mannschaft um den Aufstieg. Da werden wir improvisieren müssen.“ Die einzige gute Nachricht: Wahrscheinlich wird eine Versicherung für den Schaden eintreten. Eine umfassende Absicherung, auch gegen Elementarschäden, sei eine Auflage für die Fördermittel gewesen, die der Verein zum Wiederaufbau genutzt habe, sagt der Vorsitzende. Bis das abschließend geklärt werden könne, werde es aber wohl noch dauern: „Wir müssen das Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen abwarten.“

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