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Eichenprozessionsspinner in Bornheim entdeckt

Gesundheitsgefahr : Eichenprozessionsspinner in Bornheim entdeckt

Die Stadt Bornheim warnt erneut vor dem Eichenprozessionsspinner. In zwei Bereichen sollten Spaziergänger aktuell besonders aufmerksam sein.

Aus aktuellem Anlass warnt die Stadt Bornheim erneut vor dem Eichenprozessionsspinner. Nach Angaben der Stadt wurden in der jüngsten Zeit vermehrt Funde von Raupennestern gemeldet, etwa im Umfeld des Stadions in Bornheim-Ort oder in der Nähe des Mertener Sportplatzes.

Kommen Menschen mit den Haaren der Schmetterlingslarve in Kontakt, reagiert die Haut oftmals mit Rötungen und einem starken Juckreiz, der bis zu mehreren Tagen andauert. Seltener kommt es zu Schleimhautreizungen der Atemwege. Husten, Bronchitis und Asthma sind die Folgen. Außerdem kann es bei Augen zu Rötung, Juckreiz und Bindehautentzündung kommen. In sehr seltenen Fällen können auch Allgemeinsymptome wie Fieber oder Kreislaufreaktionen ausgelöst werden. Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter. Seine Raupen leben bis zur Verpuppung nach fünf bis sechs Larvenstadien fast ausschließlich auf Eichen. Dort bewegen sie sich oft in langen Reihen fort, was ihnen den Namen Prozessionsspinner eingebracht hat. Tagsüber und zur Häutung halten sie sich in selbst gesponnenen Nestern am Stamm oder in Astgabeln auf.

Funde mit genauer Ortsangabe und Fotos melden

Ab dem dritten Larvenstadium bilden sie Brennhaare, die leicht brechen können und verweht werden, sodass nicht nur der Kontakt mit den Raupen, sondern auch der Aufenthalt in der Nähe befallener Bäume gefährlich sein kann. Die Stadt warnt davor, die Nester und Raupen zu berühren oder sich in der Nähe von befallenen Bäumen aufzuhalten.

Das Umwelt- und Grünflächenamt bittet, Funde zu melden, mit genauen Angaben zum Fundort sowie nach Möglichkeit mit Fotos.  Kontakt: ☏ 022 22/94 53 10 oder per E-Mail an umwelt@stadt-bornheim.de.