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Sexualdelikt in Bornheim-Merten: Großfahndung nach Täter mit Hubschrauber - Polizei bittet um Hinweise

Sexualdelikt in Bornheim-Merten : Großfahndung nach Täter mit Hubschrauber - Polizei bittet um Hinweise

Nach einem Sexualdelikt im Bereich einer Haltestelle auf der Händelstraße in Bornheim-Merten fahndet die Bonner Polizei mit rund 50 Einsatzkräften nach dem flüchtigen Täter - bis in die Nachtstunden wurde auch ein Hubschrauber der Bundespolizei eingesetzt.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei war eine 21 Jahre alte Frau gegen 21:45 Uhr im Bereich der Haltestelle unterwegs, als sie von einem ihr unbekannten Mann angesprochen wurde. Der bislang Unbekannte attackierte die junge Frau sexuell, schlug anschließend auf sie ein und lief davon.

Der 21-Jährigen gelang es, einen Notruf an die Polizei abzusetzen. Diese traf zusammen mit Rettungskräften kurze Zeit später ein. Nach Erstversorgung vor Ort wurde die junge Frau zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Bonner Polizei koordinierte umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Polizeihubschraubers der Bundespolizei eingesetzt wurde.

Bislang führte die Fahndung noch nicht zur Festnahme des Täters, der von Zeugen wie folgt beschrieben wird:

  • ca. 190 cm großer Mann
  • trug Springerstiefel
  • etwa 30 Jahre alt
  • mit Messer bewaffnet

Die Polizei bittet um Hinweise und fragt: Wer hat am Freitagabend, im Bereich der Haltestelle "Merten" (Händelstraße) in dem Zeitraum zwischen 21 und 22 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht, die in Verbindung zu dem geschilderten Tatgeschehen stehen könnten? Hinweise nimmt die Bonner Polizei unter der Rufnummer 0228 - 150 entgegen.

Auf der Grundlage des aktuellen Ermittlungsstandes ergeben sich laut Polizei derzeit keine Hinweise auf eine mögliche Täterschaft des aus dem Raum Köln flüchtigen Sexualstraftäters. Da ein Zusammenhang zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt und fahndet die Polizei aktuell auch in diese Richtung und wiederholt daher den Hinweis der Kölner Polizei: Sprechen Sie den Gesuchten bei einem möglichen Antreffen nicht an und wählen Sie umgehend den Polizeinotruf "110".