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Nur mit Erwachsenen: Kinder dürfen Geschäft in Hersel nicht mehr alleine betreten

Nur mit Erwachsenen : Kinder dürfen Geschäft in Hersel nicht mehr alleine betreten

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen den Edeka in Hersel nur noch in Begleitung Erwachsener betreten. Dafür hat die Marktleitung einen einfachen Grund.

„Bis jetzt hat das Plakat Wirkung gezeigt“, sagt Steffi Schröder. Die Inhaberin des Edeka-Marktes in Hersel hat zum Beginn des zweiten Lockdowns im Eingangsbereich ein Plakat aufgehängt, das darüber informiert, dass sich nur noch maximal 85 Kunden gleichzeitig im Geschäft aufhalten dürfen. Darüber hinaus macht sie darauf aufmerksam, dass sie Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren nur noch in Begleitung Erwachsener den Zutritt gestattet.

Diese Maßnahme sei einzig und allein der Pandemie geschuldet und solle verhindern, dass sich im Geschäft kleine Gruppen von Jugendlichen bilden, wie es in der Vergangenheit häufig vorgekommen sei. „Wenn einer allein kommt, um für die Oma was einzukaufen, habe ich nichts dagegen“, sagt Schröder. Aber bei Gruppen von vier oder fünf Kinder sei die Ansteckungsgefahr einfach zu groß: für andere Kunden, aber auch für ihr Personal.

In dem Zusammenhang sagt Schröder, sie könne nicht verstehen, dass die Mitarbeiter der Supermärkte nicht zu den priorisierten Impfgruppen gehörten. Denn sie seien ebenso systemrelevant wie Pflegeberufe und kämen täglich mit zahlreichen Kunden in Kontakt.