Kindergarten Haus Regenbogen Kinder experimentieren im "Forscherhaus Walter Kraft"

BORNHEIM · Warum schwimmen manche Dinge auf dem Wasser, während andere sofort untergehen? Wie funktioniert die Sache mit dem Strom und warum plumpst der dicke Stein viel schneller zu Boden als die leichte Feder?

 Expedition ins Forscherreich: Lothar Nehren (links) eröffnet mit Kindern, Eltern, Sponsoren und Bürgermeister Wolfgang Henseler (4. von links) das Domizil für kleine Naturwissenschaftler.

Expedition ins Forscherreich: Lothar Nehren (links) eröffnet mit Kindern, Eltern, Sponsoren und Bürgermeister Wolfgang Henseler (4. von links) das Domizil für kleine Naturwissenschaftler.

Foto: Roland Kohls

Solchen und ähnlichen Fragen lässt sich im neu errichteten "Forscherhaus" des städtischen Kindergartens Haus Regenbogen an der Bornheimer Knippstraße jetzt bestens auf den Grund gehen. Nach einjähriger Bauzeit wurde das Paradies für Nachwuchs-Naturwissenschaftler, ein viereinhalb mal drei Meter großes Holzhaus, im Rahmen des Sommerfestes der Einrichtung am Samstag offiziell in Betrieb genommen. "Da unser Kindergarten derzeit für den U 3-Betrieb ausgebaut wird, wollten wir für die Vorschulkinder einen naturwissenschaftlichen Bereich erhalten", erklärte Kita-Leiter Lothar Nehren. "Dies war innerhalb des Hauses aber nicht möglich. Deshalb haben wir den Raum einfach ausgelagert."

Nicola Lichius, Vorsitzende des Fördervereins von Haus Regenbogen, und Kirstin Hamm, Vorsitzende des Elternrates, unterstützten das Projekt, denn: "Die Kinder experimentieren mit Begeisterung. Das Forscherhaus ist eine tolle Bereicherung für unsere Einrichtung." Viele Eltern, allen voran Peter Schmitz, der über die Aktion RWE "Aktiv vor Ort" 2000 Euro für den Bau des Forscherhauses an Land ziehen konnte, packten bei den Bauarbeiten mit an. Ebenfalls 2000 Euro spendeten die Bornheimer Rotarier dem Haus Regenbogen für den Raum für kleine Naturwissenschaftler.

Kein Geld, dafür aber regelmäßige zuverlässige und unkomplizierte Unterstützung stellt Walter Kraft dem städtischen Kindergarten seit Jahren zur Verfügung. Als Nachbar der Einrichtung war der 84-jährige aktive Senior auch am Aufbau des Holzhauses beteiligt, das deshalb nun auch den Namen "Forscherhaus Walter Kraft" trägt.

"Damit wollen wir Walter Kraft ganz herzlich für seine Hilfe danken. Mit seinem außergewöhnlichem Einsatz und Tatendrang hat er wesentlich dazu beigetragen, ein aktives Reich für die Kinder zu schaffen", betonte Kita-Leiter Lothar Nehren.

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