Bürgerbegehren Kritik an Bürgermeister Wolfgang Henseler

BORNHEIM · Die Initiatoren des Bürgerbegehrens zum Grundstücksverkauf in Roisdorf kritisieren, dass sie von Bürgermeister Wolfgang Henseler nicht sofort über den Stand der Dinge informiert worden sind.

Henseler hatte Dienstag mitgeteilt, dass er das Begehren für unzulässig hält. "Unsere Verärgerung über diesen Vorgang ist riesengroß. Wir werden mehr als 40 Tage hingehalten und dürfen dann von der Presse erfahren, dass der Bürgermeister unser Begehren ablehnt", so Frank Kretschmer, der die Anlieger bei dem Begehren vertritt.

Die Initiatoren kündigten "ein Nachspiel im Stadtrat" an. Das Thema werde in der nächsten Ratssitzung eingebracht, sagte Jörn Freynick, Vorsitzender der FDP Bornheim und Mitinitiator. Laut Henseler ist der Brief an die Initiatoren am Montag rausgegangen; Dienstag wurden die Fraktionsvorsitzenden informiert.

Die Initiatoren wollen das Schreiben nun juristischen Beratern vorlegen. "Wir sind bereit, unsere Rechte notfalls bis zur letzten Instanz zu verteidigen", sagte Markus Reiz, Vertreter der Bürgergemeinschaft und des Gewerbevereins Bornheim.

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