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Jugendkunstpreis Bornheim: Kunstpreis von Jugendlichen für Jugendliche ausgeschrieben

Jugendkunstpreis Bornheim : Kunstpreis von Jugendlichen für Jugendliche ausgeschrieben

Nachwuchskünstler aus Bornheim können sich ab sofort für beim Jugendkunstpreis bewerben. Weil die Organisatorinnen einen weiteren Spender gewinnen konnten, werden dieses Jahr mehr Preise als üblich vergeben.

Gemälde, Fotografien, Skulpturen: Wer zwischen zwölf und 19 Jahren alt ist, in Bornheim wohnt und zur Schule geht oder eine Ausbildung macht, kann beim Bornheimer Jugendkunstpreis mitmachen. Es ist die vierte Auflage, die in diesem Jahr an den Start geht und bei dem alle künstlerisch interessierten Jugendlichen dabei sein können.

Ausgestellt werden die Werke aller Teilnehmer von Freitag bis Freitag, 3. bis 10. September, nicht wie in den vergangenen Jahren im Ratssaal, sondern in der Oase der Europaschule. „Wir haben hier sowohl für die Werke als auch fürs Publikum mehr Platz. Außerdem sind wir hier näher an der Lebenswirklichkeit der Teilnehmer“, erklärte Sarah El-Zayat, die 2018 gemeinsam mit Jennifer Keil als Repräsentantinnen des Kinder- und Jugendparlaments die künstlerische Plattform von Jugendlichen für Jugendliche auf den Weg gebracht hat.

In der Riege der Organisatorinnen neu dabei ist Maja Singenstreu, Elftklässlerin der Europaschule, die die Verhandlungen mit der Schulleitung über die Ausrichtung der Ausstellung geführt hat. Jede Menge Plakate und Flyer hat das Trio drucken lassen, „in jedem Winkel werden wir für unseren Wettbewerb werben“, schmunzelte Keil.

Dreiköpfige Jury entscheidet über Gewinner

„Es gibt nicht viele Wettbewerbe für die bildende Kunst. Mittlerweile ist der hier in Bornheim so etwas wie Tradition“, freute sich Bornheims Sozialdezernentin Alice von Bülow. Ausgezeichnet werden besonders kreative und ungewöhnliche Arbeiten: Der Preis soll den Ausdruck der Künstler prämieren. Bewertet werden die Kunstwerke durch eine dreiköpfige Jury bestehend aus einem Kunstlehrer, der an einer örtlichen Schule unterrichtet und von den Schülern noch nominiert werden muss, einem Künstler – der Posten ist mit der Bilderhauerin und Fotografin Cornelia Meyer-Sattler bereits besetzt – und einer Jugendlichen. Ob mit Denise Baudach die Siegerin des vergangenen Jahres das Amt übernehmen wird, steht allerdings noch nicht fest.

Lehrer, Eltern und Freunde können sich die Arbeiten in der Vernissage am 3. September, 16 Uhr, und in den Folgetagen in den Räumlichkeiten an der Goethestraße 1 ansehen. Dabei können sie für den Publikumspreis ihrem Favoriten vor Ort oder über Instagram ihre Stimme geben. „Die Onlineabstimmung war 2020 ein regelrechter Hit. 1500 Likes kamen über Instagram zusammen“, erinnerte sich Keil.

25 Jugendliche mit 31 Werken beteiligten sich im vergangenen Jahr am Jugendkunstpreis, 2019 waren es 26 Jugendliche mit 30 Werken. In diesem Jahr hoffen die Organisatorinnen auf mehr Teilnehmer. Denn es gibt außer der Metis-Stiftung mit der Kreissparkasse noch einen zweiten Sponsor, sodass zum ersten Mal nicht nur ein, sondern zwei mit jeweils 75 Euro dotierte Sonderpreise vergeben werden. Die drei schönsten und ungewöhnlichsten Werke werden mit 200, 150 beziehungsweise 100 Euro prämiert.

Junge Künstler können sich bis Montag, 23. August, mit Namen, Alter sowie Foto, Größe und Namen des Kunstwerks per E-Mail an jugendkunstpreis-bornheim@gmx.de anmelden. Unter dieser Adresse können Schüler auch ihre Lehrer mit Namen, Schule und Begründung nominieren.