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Lüftelberg: Anwohner wehren sich gegen Corona-Hetze im eigenen Dorf

Erklärung von Vereinen und Privatpersonen : Lüftelberger wehren sich gegen Corona-Hetze im eigenen Dorf

In Lüftelberg tauchen immer wieder Hetzschriften gegen die Corona-Maßnahmen auf. Vereine und Privatpersonen wollen das nicht hinnehmen.

Vereine und Privatpersonen aus Lüftelberg wollen ein Zeichen gegen Corona-Leugner setzen. Das teilte Ortsvorsteher Daniel Südhof am Freitagabend mit. „In den letzten zwei Wochen werden leider regelmäßig öffentliche Orte in Lüftelberg mit Hetzzetteln beklebt und viele Haushalte haben diverse Flugblätter eingeworfen bekommen“, so Südhof.

Unter anderem werde im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu Gewalt gegen Polizei und Amtsträger aufgerufen, so Südhof weiter. Ebenso heiße es auf den Zetteln, Geimpfte mögen sich mit einem Davidstern kennzeichnen.

„Diese Aussagen können und dürfen nicht für unser Dorf stehen“, erklärte Südhof. Daher hätten sich einige Vereine, Institutionen und Privatpersonen zusammengetan, um eine Erklärung abzugeben, zu unterzeichnen und ein klares Zeichen zu setzen.  Am Donnerstag, 20. Mai, wird die Erklärung ab 18 Uhr für etwa eine Stunde am Lindenplatz (Petrusstraße/Adam-Schall-von-Bell-Denkmal) in Südhofs Beisein zur Unterzeichnung ausliegen. Man wolle ein starkes Zeichen gegen Spaltung und Hetze setzen, betont er. Dabei gelten die üblichen Corona-Schutzmaßnahmen.