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Volle Geschäfte am Wochenende: Märkte in der Region erleben großen Kundenandrang am Samstag

Volle Geschäfte am Wochenende : Märkte in der Region erleben großen Kundenandrang am Samstag

Großen Kundenandrang haben am Wochenende Märkte in der Region erlebt. Neben der Ikea-Filiale in Godorf waren auch Läden im Gewerbepark Bornheim-Süd betroffen. Dort musste die Polizei zwischenzeitlich sogar den Verkehr regeln. Anders sah die Lage in der Bonner Innenstadt aus.

Wer am Samstag in den Gewerbepark Bornheim-Süd wollte, brauchte bereits bei der Anreise viel Geduld. Der Ansturm auf die ansässigen Geschäfte war so groß, das die Verkehrssituation dort zeitweise eskalierte.

Lange Rückstaus bis auf die Autobahn und angrenzende Straßen waren die Folgen. Zwischenzeitlich musste sogar die Polizei eingreifen und die An- und Abreise in den Gewerbepark regeln. „Es war unglaublich voll. Generell war in den letzten Wochen schon viel Publikumsverkehr, aber am Samstag gab es noch eine Steigerung“, sagte eine Mitarbeiterin der ansässigen Bauhaus-Fililae.

Das Möbelhaus Porta lockte mit einer Rabatt-Aktion von 25 Prozent auf alle Artikel zusätzliche Kunden an. „Wir hatten erstaunlich viel Kundenverkehr und hatten trotz Sicherheitsbestimmungen einen erfolgreichen Tag“, teile das Möbelhaus mit.

Ansturm auch wenige Kilometer weiter

Ein Bild einer riesigen Menschenschlange vor der Tür der Ikeafilliale in Köln-Godorf sorgte am Samstag ebenfalls für Aufsehen. Ohne Schutzmasken und teilweise mit geringem Abstand waren dort Kunden zu sehen, die auf den Einlass in das Geschäfft warteten.

Die Reaktionen auf das Foto reichten bei Twitter von lustigen Bemerkungen bis hin zur Kritik am Verhalten der Kunden und auch an Ikea. Frank Thelen, aus der Fernsehshow „Höhle der Löwen“ bekannt, forderte von NRW-Ministerpräsident Armin Lachet deutliche Konsequenzen für Ikea Deutschland. Der Bonner Investor sprach sich zugleich aber für mehr Öffnung mit Abstand und Maske aus.

Die Filialen von Pflanzen Breuer in Sankt Augustin und Hennef erlebten derweil einen etwas ruhigeren aber dennoch guten Geschäftstag. „Durch unsere Einlassbestimmungen kommt es natürlich zu kleineren Warteschlangen am Eingang. Dafür sind die Leute aber kürzer im Geschäft und kaufen im Moment sehr gezielt“, sagte Geschäftsführerin Doris Breuer. Zudem wurden die Öffnungszeiten auf den Sonntag ausgeweitetet, für die Möglichkeit das Kundenaufkommen etwas zu verteilen.

Weniger Menschen in der Bonner City

Während sich am Samstag offenbar viele Baumärkte, Möbelhäuser und Gartencenter über hohen Kundenzahlen freuten, war der Andrang in der Bonner Innenstadt verhaltener. Bereits zuvor hatte sich abgezeichnet, dass der Publikumsverkehr in der Innenstadt zwar seit den jüngsten Lockerungen zugenommen hat, aber sich im Vergleich zur Zeit vor Corona deutlich weniger Menschen in die Stadt begeben.

Die Passantenfrequenzmessung des Internetportals Hystreet, das Messungen per Laserscanner durchführt, ergab am Samstag in der Sternsraße etwas mehr als 24.000 Besucher. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag die Besucherzahl an einem Samstag im Mai bei etwas mehr als 37.000 Menschen in der beliebten Einkaufsstraße in Bonn.