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Angedachter Dachausbau wurde verworfen: Mehr Platz für Grundschüler

Angedachter Dachausbau wurde verworfen : Mehr Platz für Grundschüler

Um die Vierzügigkeit mit Betreuung im offenen Ganztag zu erhalten, stehen an der Johann-Wallraf-Grundschule Bornheim große Baumaßnahmen bevor.

Wie berichtet, wurde der ursprünglich angedachte vollständige Dachausbau wieder verworfen, weil er langfristig zu keiner zufriedenstellenden Lösung geführt hätte.

Statt dessen sollen nun ein Erweiterungsbau und der Dachgeschossausbau des vorderen Gebäudekomplexes (ehemals Musikschule) für mehr Platz sorgen. Hinzu kommen Nutzungsänderungen im Bestand.

Das Konzept, das Architekt Jens-Peter Gütig im Ausschuss für Schule, Soziales und demographischen Wandel vorstellte, wurde von der Politik einstimmig abgesegnet und die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragt. Im Erweiterungsbau sollen vier Klassenräume entstehen, im Dachausbau ein weiterer Klassenraum, zwei Neben- und zwei Büroräume.

In einem Teil des Erdgeschosses ist eine große zweiräumige Mensa geplant, die die kleine Mensa im Kellergeschoss ersetzen wird. Die freiwerdenden Räume im Kellergeschoss werden zu Lagerflächen.

Aufgrund der prognostizierten steigenden Schülerzahlen werden auch zusätzliche WC-Anlagen notwendig. Der Anbau ist aufgeständert, sodass sich die Fläche des Schulhofs lediglich um die Fläche des Treppenhauses verkleinert.

Zur Gewährleistung der Barrierefreiheit ist der Bau einer Aufzugsanlage vorgesehen. Die Politik regte an, das geplante Behinderten-WC besser im Erdgeschoss als – wie in den Plänen vorgesehen – im zweiten Obergeschoss zu errichten.

Arbeiten in zwei Bauabschnitten

Um den Schulbetrieb nicht unnötig einzuschränken, ist die Baumaßnahme in zwei Schritten geplant: Im ersten Bauabschnitt soll der Erweiterungsbau mit dem Anbau des Treppenhauses erfolgen. Hier ist eine Fertigstellung bis Mitte 2023 geplant.

Nach Bezug des Neubaus sollen im zweiten Bauabschnitt der Ausbau des Dachgeschosses sowie die Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude umgesetzt und bis 2024 abgeschlossen sein.

Zusätzlich sollen die vorhandenen Spielgeräte auf dem Schulhof versetzt und in den neu entstehenden Schulhof integriert werden. Die Gesamtkosten der Maßnahmen werden auf 6,7 Millionen Euro geschätzt.