Rettungswesen in Bornheim Neubau der Rettungswache weiter im Gespräch

BORNHEIM · Der Rhein-Sieg-Kreis will im Frühjahr nächste Schritte gehen. Bürgermeister Wolfgang Henseler dankt Maltesern für Dienst an Weihnachten.

 Besuch auf der Rettungswache: Bürgermeister Wolfgang Henseler (2. v. r.) bringt den Maltesern kleine Geschenke zum Dank vorbei.

Besuch auf der Rettungswache: Bürgermeister Wolfgang Henseler (2. v. r.) bringt den Maltesern kleine Geschenke zum Dank vorbei.

Foto: Axel Vogel

Sie stehen bereit, wenn andere Hilfe brauchen: Auf der Rettungswache der Malteser in Bornheim und der Polizeiwache im Kliehof sind auch an den Feiertagen Mitarbeiter im Dienst. Bei einem Besuch an Heiligabend dankte Bürgermeister Wolfgang Henseler den anwesenden Einsatzkräften stellvertretend für alle, die an den Weihnachtstagen arbeiten.

Weil der Platz in der Rettungswache am Alten Weiher nicht mehr reicht, nutzen die Malteser in Bornheim bereits seit Ende 2013 eine Containerunterkunft am Rathaus als Übergangslösung. Für das Frühjahr rechnet der Rhein-Sieg-Kreis nun offenbar damit, die Pläne für den Neubau einer Rettungswache in Bornheim vorantreiben zu können. Wie Pressesprecherin Anja Roth auf Nachfrage sagte, führt der Kreis weiterhin Gespräche zum Grunderwerb. „Im Frühjahr wird es wohl klappen“, sagte sie.

Hellenkreuz könnte auch Standort für neues Feuerwehrgerätehaus werden

Als Standort für eine neue Rettungswache hat der Kreis bekanntlich das Bornheimer Hellenkreuz ins Auge gefasst. Dieses könnte zudem für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses infrage kommen, den die Stadt Bornheim erwägt. Im September hatten die politischen Gremien der Stadtverwaltung den Auftrag erteilt, einen externen Gutachter mögliche Standorte für ein neues Gerätehaus der Feuerwehr prüfen zu lassen, zu denen auch das Hellenkreuz zählt.

Er habe noch kein Ergebnis der Analyse gesehen, sagte Bürgermeister Wolfgang Henseler jüngst auf Nachfrage. In seinem Grußwort an die Bürger zum Jahreswechsel benennt er das Ziel, „die Planungen zum Feuerwehrgerätehaus Bornheim voranzubringen.“ Wenn die Rahmenbedingungen nach Ansicht des Gutachters stimmten, habe das Hellenkreuz schon erste Priorität, sagte Henseler, betonte aber zugleich, dass die Standortanalyse noch laufe.

Bürgermeister will Anfang 2017 mit Kreisdirektorin sprechen

Die Standortanalyse soll gemäß dem Beschluss der Gremien aus einsatztaktischer und planerischer Sicht untersuchen, wo ein neues Feuerwehrhaus am besten zu errichten wäre. Dabei soll der Gutachter auch die Zusammenlegung der Löschgruppen Bornheim und Brenig sowie einen schrittweisen Ausbau dieser Löscheinheit im Wege der Zusammenarbeit mit der Dersdorfer Löschgruppe berücksichtigen.

Natürlich stelle sich die Frage, ob ein möglicher gemeinsamer Standort von Rettungswache und Feuerwehrgerätehaus am Hellenkreuz Sinn habe, sagte Henseler. Dabei gelte es mit dem Kreis auch abzustimmen, ob zwei Bauten oder ein Doppelkomplex denkbar wären. Für Anfang 2017 habe er mit der Kreisdirektorin verabredet, weitere Gespräche zu führen, so der Bürgermeister.

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