Pfefferspray, Elektroschocker & Co. Was Experten zur Selbstverteidigung empfehlen - und wo sie zur Vorsicht raten

Bonn/ Bornheim · Pfefferspray, Elektroschocker, Kubotan: Wofür sind diese Gegenstände gedacht, warum führen Menschen sie mit sich und was passiert, wenn sie missbräuchlich eingesetzt werden – wie zuletzt in einer Diskothek in Wormersdorf.

Pfefferspray zur Tierabwehr: in Deutschland frei verkäuflich.

Pfefferspray zur Tierabwehr: in Deutschland frei verkäuflich.

Foto: dpa

Nachts alleine auf dem Heimweg, tagsüber in brenzligen Ecken der Stadt oder beim Joggen in einer abgelegenen Gegend: Es gibt Alltagssituationen, in denen sich Menschen, insbesondere Frauen, sicherer fühlen, wenn sie Gegenstände zur Selbstverteidigung bei sich tragen. Pfefferspray, Elektroschocker, Kubotan – sie alle werden umgangssprachlich als Selbstverteidigungswaffen bezeichnet, doch sind sie im Waffengesetz nicht erfasst. Laut Michael Beyer, Pressesprecher der Bonner Polizei, dürfen sie unter bestimmten Voraussetzungen legal in Deutschland mitgeführt werden.