Nach drei Jahren Pause Preisgeld für Bornheimer Umweltprojekte zu vergeben

Bornheim · Wie könnten in Bornheim Klima- und Umweltschutz verbessert werden? Für die besten Projektideen soll es demnächst ein Preisgeld geben.

 Umwelt- und Klimaschutz fangen manchmal klein an. Alle, die es in Bornheim trotzdem wagen, können sich um einen Preis bewerben.

Umwelt- und Klimaschutz fangen manchmal klein an. Alle, die es in Bornheim trotzdem wagen, können sich um einen Preis bewerben.

Foto: dpa/Matthias Rietschel

Einen Preis, der außergewöhnliche Ideen und Aktivitäten im Umwelt- und Klimabereich würdigt, gab es in Bornheim zum letzten Mal 2021. In dem Jahr zeichnete die Politik Einrichtungen und Initiativen aus, die Projekte zur Klimaneutralität auf den Weg gebracht hatten. Dabei verteilte sie Preisgelder in einer Gesamthöhe von 2200 Euro. Nach dem Willen der CDU ist es nun Zeit, diesen Umweltpreis erneut auszuloben. Ein Vorstoß, der im Ausschuss für Umwelt, Klima, Landwirtschaft, Wald und Natur auf einhellige Zustimmung der Fraktionen stieß.

Bewerbungen sind möglich, sobald die Ausschreibung fertig ist

Mit der erneuten Ausschreibung des Umweltpreises möchten die Christdemokraten nach eigenem Bekunden in diesem Jahr den Klima- und Naturschutz stärker in den Fokus nehmen. Sobald die Ausschreibung zum Thema „Umwelt und Klimaschutz vor Ort“ auf dem Tisch liegt, können sich Privatleute, Firmen, Vereine, Institutionen, Schulen oder Kitas mit geplanten oder auch mit abgeschlossenen Projekten bewerben. Ob Maßnahmen zur Energieeinsparung, Pflegeaktion an einem Biotop oder Artenschutz: Die Projekte sollen nur beispielhafte Verbesserungen für Klima und Umwelt in den Bornheimer Ortsteilen aufzeigen. Eine Jury wird die einzelnen Projekte begutachten, bewerten und potenzielle Preisträger dem Stadtrat zur Entscheidung vorlegen.

Insgesamt 3000 Euro setzt die Verwaltung für die Durchführung der Veranstaltung an, davon werden auf die drei Erstplatzierten 2500 Euro als Preisgelder verteilt. Das Geld wird die Stadt in diesem Jahr zum ersten Mal aus dem eigenen Topf bestreiten. Es stamme aus „vorhandenen Mitteln der Produktgruppe Umwelt und lokale Agenda, die aus 2023 noch übrig sind“, sagte Wolfgang Paulus, Amtsleiter für Umwelt, Klimaschutz und Stadtgrün. Seit 1986 wird der Umweltpreis in unregelmäßigen Abständen verliehen. Das sollte sich nach Auffassung von Arndt Kuhn (Grüne) künftig ändern. So sollte die Auslobung alle zwei bis drei Jahre stattfinden, denn: „Wir leben in schwierigen Zeiten“.

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