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Karneval in Widdig: Premiere in knalligen Farben: Prinzenempfang in der Widdig

Karneval in Widdig : Premiere in knalligen Farben: Prinzenempfang in der Widdig

In knallig bunten Farben durch rote, blaue, grüne und gelbe Ballons und Girlanden erstrahlte die Widdiger Mehrzweckhalle am Sonntagnachmittag und war für alle Jecken zum ersten Mal Veranstaltungsort für den Prinzenempfang. Sonst mussten die Feierlustigen immer bis zum Widdiger Karnevalszug warten, um im Anschluss in der Gaststätte der Familie Kaebe die Tollitäten zu empfangen.

Aus organisatorischen Gründen beschlossen die beiden Verantwortlichen des Widdiger Karnevalszuges, Wilfried Hambach (57) und Friedel Emmerich (56), ab diesem Jahr den Prinzenempfang in die Mehrzweckhalle vorzuverlegen. "Die Resonanz ist wirklich gut, und wir können alle zufrieden sein", sagte Marianne Emmerich (51), die ihren Mann im Hintergrund unterstützte. Für sie war es ein besonderer Moment am Nachmittag, als Rainer Henseler einen Orden überreicht bekam.

Das Wiedersehen mit dem Adjutanten der Roisdorfer Prinzessin Karin II. war so erfreulich, weil er schon 1993, als Marianne Emmerich selbst mit ihrem Mann die Regentschaft als Prinzenpaar in Bornheim übernommen hatte, Adjutant in Roisdorf war.

Den ganzen Tag über begrüßten die beiden Organisatoren Emmerich und Hambach, die zugleich auch Moderatoren waren, die Tollitäten. Es wechselten sich die Prinzenpaare, verschiedenen Tanzgruppen sowie Alleinunterhalter Manni Lohmar aus Waldorf ab, um ein vielfältiges Programm auf die Bühne zu bringen.

Mit dabei waren unter anderem das Prinzenpaar aus Merten, Prinz Bert I. und Prinzessin Silvia I., die Tanzgruppe "Leckere Mäus'chen" aus Rösberg, aus Buschdorf Prinz Udo I. mit Prinzessin Trude I., aus Waldorf Kinderprinzessin Laura II. und die Tanzgruppe TSC-Waldorf, Kinderprinzessin Patricia I. aus Sechtem sowie die Nachbarn aus Urfeld mit Kinderprinz Jonas I. "Dass wir nun den Empfang an diesem Sonntag und nicht kurz nach dem Zug haben, hat Vorteile. Alles ist entspannter, man kann erzählen, gemeinsam essen und trinken", so Marianne Emmerich.