Transport von Windstrom in den Süden Strommasten im Rhein-Sieg-Kreis und in Ahrweiler könnten erhöht werden

Rhein-Sieg-Kreis/Kreis Ahrweiler · Die neue Ultranet-Trasse soll im Zuge der Energiewende künftig mehr Strom aus Windkraft vom Norden in den Süden transportieren. Dafür sollen auch Masten im Rhein-Sieg-Kreis sowie im Kreis Ahrweiler umgerüstet und zum Teil erhöht werden. Was geplant ist und wie Bürger Bedenken geltend machen können.

 Das Umspannwerk in Bornheim-Sechtem dient als Knotenpunkt für eine geplante neue Höchstspannungsleitung des Betreibers Amprion.

Das Umspannwerk in Bornheim-Sechtem dient als Knotenpunkt für eine geplante neue Höchstspannungsleitung des Betreibers Amprion.

Foto: Petra Reuter

Das Stromnetz „fit für eine klimaneutrale Zukunft zu machen“, darum geht es bei der neuen Gleichstromverbindung Ultranet. So formuliert es der Übertragungsnetzbetreiber Amprion, der damit das Ziel verfolgt, vor allem mehr Windstrom aus dem Norden möglichst verlustarm über weite Strecken in den Süden transportieren zu können. Dazu will Amprion auch bestehende Strommasten im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis sowie im Kreis Ahrweiler umrüsten und zum Teil erhöhen. Ab Montag, 13. Mai, legt die Bundesnetzagentur die Pläne für das Vorhaben aus und Betroffene können Einwände vorbringen. Der GA erklärt, was geplant ist und wohin Bürger sich wenden können.