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Bauvorhaben in Roisdorf: Straßen haben Vorrang

Bauvorhaben in Roisdorf : Straßen haben Vorrang

Die Inhaber von acht Grundstücken im oberen Bereich der Straße "Donnerstein" können hoffen, dass ihre Flächen eines Tages doch noch zu Bauland werden.

Wie berichtet, hatten die Eigentümer die Gebiete in den 80er Jahren im Zuge eines Umlegungsverfahrens erhalten - verbunden mit der Zusage, dass der Bereich in der Roisdorfer Hanglage zu Bauland wird.

Mit zwei Anträgen für die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung wollte SPD-Ratsherr Harald Stadler erreichen, dass die Schritte zur Entwicklung der Flächen nun in die Wege geleitet werden. Im Vorfeld hatte er kritisiert, dass die Zusagen von Politik und Verwaltung an die Eigentümer noch immer nicht umgesetzt seien, obgleich es Beschlüsse aus den vergangenen Jahren gebe.

In der Ausschusssitzung erläuterte Bornheims Erster Beigeordneter Manfred Schier, dass eine Vorlage für die Straßenraumplanung für den Donnerstein und den Oberdorfer Weg für die Ausschusssitzung am 2. Dezember vorliegen soll. Auf dieser Grundlage soll der Ausschuss nach Ansicht der Verwaltung einen Entwurf für einen konkreten Straßenausbau beschließen.

Laut Schier spricht generell nichts dagegen, kleine Baugebietsplanungen wie die am Donnerstein zwischen die großen und priorisierten Planungen für Wohngebiete in der Stadt zu schieben. Allerdings wies er auf begrenzte personelle Kapazitäten im zuständigen Amt hin.

Zudem führte er aus, dass der erste Schritt für eine Bebauung am Donnerstein der notwendige Ausbau der Straßen sei. Er könne aber zu einer Eigentümerversammlung einladen und mit den Grundstücksbesitzern die nächsten Schritte besprechen, so Schier. Das stieß im Ausschuss auf Zustimmung. Die Mitglieder wollen sich in der nächsten Sitzung nun mit den Plänen für den Ausbau der Straßen beschäftigen.

Stadler zog seine Anträge, mit denen er unter anderem einen Bebauungsplan für den oberen Bereich am Donnerstein erwirken wollte, zurück. Sie sollen im Dezember wieder auf die Tagesordnung kommen.