Nicht nur für Junggesellen Warum in Roisdorf die Kinder um ihren eigenen Maibaum tanzen können

Bornheim-Roisdorf · Der Maiclub Roisdorf setzt beim Brauchtum ganz bewusst auf den Nachwuchs und Familien. Immerhin stand der Tanz in den Mai schon mal vor dem Aus.

Viel los: Der Maiclub Roisdorf lud im vergangenen Jahr bereits in Kombination mit einem Familienfest zum Tanz in den Mai auf den Dorfplatz.

Viel los: Der Maiclub Roisdorf lud im vergangenen Jahr bereits in Kombination mit einem Familienfest zum Tanz in den Mai auf den Dorfplatz.

Foto: Maiclub Roisdorf

Das jüngste Mitglied ist erst dreieinhalb Jahre alt: Ganz bewusst setzt der Maiclub Roisdorf auf den Nachwuchs, um auch langfristig den Tanz in den Mai im Ort zu bewahren. Und so lädt der Verein zur Begrüßung des Wonne-Monats für Dienstag, 30. April, zum Kindermaifest mit anschließendem Tanz in den Mai ab 16 Uhr auf den Dorfplatz ein.

Die Kombination mit einem Familienfest sei im vergangenen Jahr bereits ein großartiger Erfolg gewesen, sagt die Schriftführerin des Maiclubs, Larissa Stauga. Der Maiclub sei 2022 gegründet worden, nachdem der Junggesellenverein als früherer Veranstalter des Maifestes vor Corona nur noch acht Mitglieder gehabt habe. Denn dem Maiclub dürfen auch Frauen und Kinder angehören, und er zähle inzwischen mehr als 80 aktive Mitglieder.

Kindermaibaum und Parcours

Ab 16 Uhr startet am Abend des 30. April das Familienprogramm, bei dem die Kinder sich zum Beispiel auf eine Hüpfburg und einen Parcours freuen können, den die Feuerwehr aufbauen möchte. Es gibt eine Cafeteria, eine Popcornmaschine und der Roisdorfer Nachwuchs stellt einen Kindermaibaum auf. Den wollen die Mädchen und Jungen der Kölsch AG der örtlichen Grundschule in rheinischer Mundart besingen.

Gegen 18 Uhr wird dann der große Dorfmaibaum unter musikalischer Begleitung der Musikfreunde Roisdorf aufgestellt. Im Anschluss beginnt der Tanz in den Mai mit den DJs Marcel & Sven. „Den Biergarten-Charakter der letzten Jahre möchten wir beibehalten, wobei es ausreichend überdachte Fläche in einem Festzelt geben wird“, kündigt Stauga an. Auch eine Sektbar solle es geben.

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