1. Region
  2. Voreifel & Vorgebirge
  3. Bornheim

Bornheimer Schützenkapelle: Von Mozarts "Andante" bis zu "Ben Hur"

Bornheimer Schützenkapelle : Von Mozarts "Andante" bis zu "Ben Hur"

Einen musikalischen Streifzug durch die klassische Blasmusik bis hin zu modernen Kompositionen erlebten rund 250 Zuhörer am Palmsonntag in der Bornheimer Kaiserhalle. Bereits zum 46. Mal hatte der Musikverein Schützenkapelle Bornheim zum Frühlingskonzert geladen. "Wir möchten uns mit diesem Konzert bei der Bevölkerung für die zahlreiche Unterstützung bedanken", sagte Birgit Haberer, Pressesprecherin der Schützenkapelle.

Mit Klarinetten, Posaunen, Hörnern, Trompeten und mehr präsentierten die 35 Musiker im Alter von elf bis 84 Jahren ein vielfältiges Programm mit zahlreichen bekannten Melodien. "Wir sind sehr stolz darüber, so viele junge Musiker in unserem Orchester zu haben", sagte Haberer. Mit dem Stück "The time of my life" aus "Dirty Dancing", aber auch mit anderer Filmmusik etwa aus "Ben Hur" und "Findet Nemo" begeisterten sie die Zuhörer. Sehr gekonnt gerieten die Interpretationen der Musiker, die mal gefühlvoll, mal imposant und mal fesselnd ausfielen.

Einen wirklichen Höhepunkt stellte das Flöten-Solo "Andante" in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart dar. Mit ihrer Querflöte zeigte die 18-jährige Svenja Kiel ihr ganzes Können - und das kam an. Unterstützt wurde sie von den Holzbläsern des Orchesters. Auch Heike Platner beeindruckte das Publikum mit ihrer Panflöten-Version: "Einsamer Hirte" des Komponisten James Last.

Dirigent Günter Undorf führte rund zwei Stunden lang äußerst versiert und professionell durch das Konzert. Den jeweiligen Hintergrund der Werke lieferte Michaela Kühlwetter, die die Zuhörer über die einzelnen Stücke informierte. Feierlich wurde es dann auch noch: Robert Moers vom Volksmusikerbund Nordrhein-Westfalen ehrte Manfred Haberer (Saxofon) für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft bei der Schützenkapelle und Anja Sticker (Klarinette) für 20 Jahre.