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Bornheimer Gewerbeschau: Von Soulmusik bis zum Flieger für die Kinder

Bornheimer Gewerbeschau : Von Soulmusik bis zum Flieger für die Kinder

Am Wochenende ist einiges los in der Bornheimer Innenstadt. Den Anfang macht am Samstag die Großkirmes, die sich bis Dienstag, 3. September, auf dem Peter-Fryns-Platz abspielt. Außerdem präsentieren sich die diversen Betriebe mit ihren Angeboten am Sonntag, 1. September, von 11 bis 18 Uhr bei der Gewerbeschau. An diesem Tag haben dann auch die Geschäfte an der Königstraße geöffnet.

Insgesamt zwölf Schausteller sorgen bei der Kirmes für Rummel. Neben Wurf- und Schießbuden haben Mädchen und Jungen auf dem Flieger und dem Karussell Spaß. Kleiner Wermutstropfen: Die "Wilde Maus" ist nicht dabei. "Wir hatten zweimal Glück, dass wir für den Betreiber der Achterbahn auf dem Weg zwischen zwei Terminen lagen. Dieses Mal aber nicht", sagt Klaus Christ vom Bornheimer Gewerbeverein. Er bedauert, dass es auch keine anderen Angebote für Jugendliche vorhanden sind. Weder Schmetterlingsbahn noch Autoscooter oder ähnliche Fahrbetriebe sind bei der Großkirmes vertreten.

Zusätzliche Attraktionen für Kinder gibt es am Sonntag auf dem Peter-Hausmann-Platz bei der Gewerbeschau, zu welcher der Bornheimer Gewerbeverein einlädt. Dort können sich die Mädchen und Jungen auf der Hüpfburg, am Kletterturm oder beim "Bungeespringen" austoben, während die Erwachsenen die Oldtimer auf dem Platz bestaunen, sich bei den rund 25 teilnehmenden Betrieben auf der Königstraße informieren oder einfach bummeln gehen. Zwischen dem Kreiseln Burg- und Pohlhausenstraße ist wieder die Automeile mit neun Autohäusern aufgebaut - zwei mehr als im Vorjahr. Auf der Bühne, die ihren Platz am Alten Kloster hat, wird ab 14.30 Uhr Programm geboten. Dann spielt die Bornheimer Schützenkapelle. Gegen 15 Uhr begrüßen der stellvertretende Bürgermeister Heinrich Hönig und der Vorsitzende des Bornheimer Gewerbevereins, Norbert Nettekoven, die Gäste. Der Alfterer Musiker Yassmo tritt ab 16 Uhr mit seiner Band auf und präsentiert Funk- und Soulmusik.

Enttäuscht ist der Bornheimer Gewerbeverein von der Stadt. "Wir hatten beantragt, dass für die Gewerbeschau die Hindernisse für den Probebetrieb auf der Königstraße entfernt werden", sagt der Vereinsvorsitzende Nettekoven. Letztlich hätte der Gewerbeverein dies bezahlen und das Risiko tragen müssen. Die Stadt sei keinen Schritt auf den Gewerbeverein zugekommen.