Interview Horst Bursch Wo das Vorgebirgsplatt seine Wurzeln hat

Bornheim · Wenn nicht er, wer sonst? Der Heimatforscher Horst Bursch aus Bornheim-Dersdorf hat die rheinische Mundart zwischen Brühl und Bonn porträtiert. Sein kleines Büchlein ist weit mehr als ein Wörterbuch.

Gestützt auf einen „Kaasch" (Harke) steht Horst Bursch im Hang oberhalb von Kardorf, wo er auch gerne wandert.

Gestützt auf einen „Kaasch" (Harke) steht Horst Bursch im Hang oberhalb von Kardorf, wo er auch gerne wandert.

Foto: Hans-Peter Fuss

Horst Bursch kann auch Hochdeutsch. Aber viel lieber spricht er die Sprache, mit der er aufgewachsen ist und die viele Menschen in seinem Wohnort Dersdorf und den Nachbarorten immer noch gerne sprechen. Deshalb hat der promovierte Romanist und pensionierte Lehrer der rheinischen Mundart zwischen Brühl und Bonn ein 100 Seiten umfassendes Büchlein gewidmet: „Em Vüejeberech witt platt jekallt“. Mit Bursch sprach Hans-Peter Fuß.