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Martinus-Schule in Bornheim-Merten wird zum Adventskalender

Martinus-Schule ist ein Adventskalender : In Merten öffnet sich jeden Tag ein Türchen

Bunte Sterne, rote Nikolausstiefel, kleine Wichtel und Sterntaler: Die Martinus-Schule in Merten verwandelt sich in diesem Jahr in einen Adventskalender.

Kurz vor dem ersten Advent haben die 109 Schüler der ersten bis vierten Klassen Rohlinge gefertigt, geschnitten, geklebt und ausgemalt. Jeden Tag im Advent wird nun ein neues Fenster zur Dorfseite mit den adventlichen Kreationen bestückt. Hausmeister Manfred Schmitz sorgt dann für die abendliche Beleuchtung.

„Im vergangenen Jahr haben wir in den Klassen gebastelt, um die Schule zu schmücken. Dieses Jahr war es uns ein Anliegen, kleine Lichtblicke auch fürs Dorf zu schaffen. Der Advent ist eine Zeit des Lichts. Und wir wollen mit unserem Kalender gerade in Zeiten von Corona etwas fürs Herz tun und das Herzensgefühl stärken“, sagte Christine Herm, seit 2019 kommissarische Schulleiterin.

Eingestimmt auf die Vorweihnachtszeit wurden Schüler und Lehrer Ende November mit einer kleinen Feier samt Liedern wie „Dicke rote Kerzen“ und der obligatorischen „Weihnachtsbäckerei“. Die Symbole des Advents werden zum besseren Verständnis immer wieder im Unterricht behandelt, sodass die Bedeutung von Licht, Engeln und Co. den Schülern klar werden.

Jede Klasse hat die Gestaltung von drei Fenstern übernommen. Stolz auf ihre Basteleien sind auch Sebastian, Mara und ihre Klassenkameraden der 3 b. Sie haben die Fenster für den 3., 6. und 7. Dezember geschmückt und dabei viel Mühe und Fertigkeiten bewiesen. So zum Beispiel bei der Kerze aus Holz. „Wir mussten in den Holzklumpen ein Loch hineinbohren, um dann die Flamme aus einer Art Gummi hineinzustecken“, erzählte Sebastian.

Mara haben es die gelben Engel angetan. „Sie spielen mit ihren Fanfaren die Noten ab. Die haben wir aus buntem Papier gefertigt“. Sie und Sebastian finden die Aktion gut, „weil jeder sich an unseren Bildern erfreuen kann“.

Die beiden Achtjährigen freuen sich jetzt schon auf Weihnachten. Wie die Festtage unter Pandemiebedingungen gefeiert werden können, wissen sie allerdings noch nicht so genau.