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Meckenheim: Behelfsbrücke soll Anfang 2013 stehen

Meckenheim : Behelfsbrücke soll Anfang 2013 stehen

Im Dezember soll es losgehen mit dem Bau der Behelfsbrücke am Meckenheimer Bahnhof über das Hausgleis hin zum neuen Außenbahnsteig. Diese Auskunft gab ein Sprecher der Bahn.

Rund ein Jahr lang hat es dann gedauert, bis die missliche Situation am Bahnhof behoben wird. Denn alle Fahrgäste, die mit der Regionalbahn 23 in Richtung Euskirchen fahren wollen, müssen dazu derzeit noch zunächst zum beschrankten Bahnübergang laufen, dort auf eine offene Schranke hoffen und den Weg auf der anderen Seite der Gleise wieder zurück zum neuen Bahnsteig gehen.

Im Oktober soll der Plan mit der Übergangslösung während der Bauphase zur Genehmigung vorgelegt werden, so dass dann die Vorbereitungen zur Fundamentierung ab Dezember erfolgen können. Funktionstüchtig soll die Brücke dann im ersten Quartal 2013 sein. Im Dezember sollen auch die Bauarbeiten am zweiten Meckenheimer Bahnsteig beginnen.

Sie sind in die sogenannte Modernisierungsoffensive 2 der Bahn eingebettet. In deren Zuge sind neben der Bahnsteig-Erneuerung auch der Bau einer Fußgängerunterführung, zweier Aufzüge und zweier Wetterschutzhäuschen sowie Beleuchtung und Beschilderung geplant. Die Fertigstellung all dieser Maßnahmen sei für Anfang 2014 vorgesehen, so der Bahnsprecher.

Damit wäre dann auch die Behelfsbrücke wieder überflüssig, denn dann könnten die Reisenden in Richtung Euskirchen den Bahnsteig über die Fußgängerunterführung direkt erreichen. Auch die Bewohner jenseits der Gleise, zum Beispiel aus dem Neubaugebiet "Meckenheimer Sonnenseite", hätten dann den ersten neu geplanten direkten Zugang zur Altstadt.

Die Fußgängerunterführung wird von der Stadt mitfinanziert, da sie wesentlich breiter ist als die Standardmaße der Bahn dies bei Unterführungen vorsehen und somit einen offenen Eindruck vermitteln soll. Auch soll der Beton ausgekleidet werden, um einen hochwertigeren Eindruck zu vermitteln. Die behindertengerechte Unterführung soll so auch ihrer Funktion als Verbindung zur Nördlichen Stadterweiterung gerecht werden.

Um all dies zu erreichen, wird sich die Stadt mit rund 700.000 Euro an dem Gesamtprojekt beteiligen, das ein Investitionsvolumen von rund 4,4 Millionen Euro hat.