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Ansprechpartner für Bürger: Das sind die Ortsvorsteher von Meckenheim

Ansprechpartner für Bürger : Das sind die Ortsvorsteher von Meckenheim

Altendorf, Ersdorf, Merl und Lüftelberg: Jeder Meckenheimer Ort hat seinen eigenen Vorsteher. Der GA hat sie gefragt, warum sie das Amt angetreten haben – und was für sie die drängendsten Themen der kommenden Jahre sind.

Was macht eigentlich ein Ortsvorsteher? Er vertritt seinen Ort gegenüber Stadtrat und Verwaltung. Konkret: Er trägt die Anliegen und Anregungen der Einwohner seines Ortes zu den verantwortlichen Stellen. Und wer sind diese Ortsvorsteher? Um das herauszufinden, hat der GA den vier gewählten Vertretern der Meckenheimer Orte drei Fragen gestellt: 1. Warum sind Sie Ortsvorsteher geworden/geblieben? 2. Was sind in den nächsten Jahren die drei größten Herausforderungen für Ihren Ort? 3. Wo im Ort befindet sich Ihr Lieblingsplatz? Das sind ihre Antworten:

Altendorf, Otmar Soukup (64), Leitender Kriminaldirektor beim BKA a.D.: 1. Weil ich aus meiner Tätigkeit als Ortsausschussvorsitzender in Altendorf-Ersdorf seit meiner Pensionierung in 2017 im weitesten Sinne kommunalpolitisch aktiv bin, Inte­resse und Freude an dieser Tätigkeit gefunden habe. Ich will mich für die Förderung unseres sozialen Zusammenlebens einsetzen.

2. Die Infrastruktur erhalten beziehungsweise ausbauen und anpassen; zum Beispiel ÖPNV, Schule, Kindergärten, Mehrzweckhalle, Freiwillige Feuerwehr, Einstellung auf den demografischen Wandel, Integration der neuen Mitbürger und Mitbürgerinnen aus dem Neubaugebiet Am Viethenkreuz in die örtliche Sozialstruktur (Vereins-/Dorfleben). 

3. In der Mehrzweckhalle: am Karnevalssamstag beim „Bohnenball“ auf der Bühne mit unserem Männerballett Dicke Fööös!

Ersdorf, Ferdinand Koll (69), Gärtnermeister: 1. Ich bin schon seit über 25 Jahren Ortsvorsteher. Mir macht das Spaß. Ich bin in Ersdorf groß geworden, bei mir ist das einfach im Blut drin, dass man sich für seinen Heimatort engagiert.

2. Die Verkehrssituation nach vorne bringen: die Ortsdurchfahrt sicherer machen, aber auch die Seitenstraßen. Eventuell einen Nahversorger etablieren. Kindergarten und Schule: Vergrößerung des Kindergartens, vernünftige Räume für die Nachmittagsbetreuung an der Schule.

3. An und für sich gibt es keinen Lieblingsort, aber der Blick vom Wald Richtung Ersdorf mit der Kirche ist sehr schön.

Merl, Michael Sell (61), Verwaltungsbeamter im Bundesumweltministerium: 1. Als Vertreter des Bürgermeisters im Ort bereitet mir der Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern viel Freude. 

2. Orts- und Vereinsleben nach der Pandemie fördern und wieder etablieren. Neubaugebiet Merler Keil III. Klimaschutz fängt vor Ort an.

3. Mein Lieblingsplatz in Merl ist dort, wo ich als Ortsvorsteher gebraucht werde. Mittlerweile gibt es so viele schöne Plätze in Merl, da möchte ich keine Priorisierung vornehmen.

Lüftelberg, Daniel Südhof (38), Auktionator: 1. Ortsvorsteher bin ich geworden, weil die Lüftelberger mich gewählt haben. Dies haben sie getan, weil ich herausarbeiten konnte, dass es mir nicht um Positionen und Funktionen geht. Ich möchte Lüftelberg voranbringen und für die Zukunft gestalten.

2. Verkehr (Beruhigung der Straßen; Ausbau ÖPNV), Entwicklung von Wohnraum und Schaffung einer Nahversorgung! Diese drei wichtigen Punkte benötigt Lüftelberg, um zukunftsorientiert wachsen und sich lebenswert für alle Generationen entwickeln zu können.

3. Lüftelberg besteht ausschließlich aus schönen Orten. Der eigene Garten ist als Ort der Familie einer meiner Lieblingsplätze. Aber auch der Spielplatz mit seinem regen Treiben und der Bahnhof Kottenforst sind liebenswerte Orte. Lüftelberg bietet viel!