Führung durch Baumschule Ley Der General-Anzeiger lädt 14 Leser ein

MECKENHEIM · Vom Sämling zum großen Alleebaum braucht ein Baum rund 25 Jahre Wachstum. Unsere Leser können diesen Prozess im zweistündigen Zeitraffer erleben: In Kooperation mit dem General-Anzeiger bietet die Baumschule Ley am Donnerstag, 13. Juni, eine Nachmittagsführung zum Thema "Von der einjährigen Pflanze bis zum 25-jährigen Alleebaum: Kultur und Anzucht" an.

Die Teilnehmer erleben eine einmalige Führung unter der Leitung von Betriebsleiter und Geschäftsführer Christoph Dirksen zu den Etappen eines Baumes: Zunächst zeigt er der Gruppe das Hofgelände, bevor es auf die verschiedenen Felder geht. "Auf dem Feld mit den einjährigen Sämlingen springt vor allem die Prägung der gärtnerischen Hand ins Auge: Große Mengen gleichmäßig gesetzter Sämlinge der unterschiedlichsten Baumarten von Ahorn über Eiche und Linde bis zur Esche gedeihen dort."

Drei Jahre später sind die Bäume versand- oder verpflanzfähig und werden gerodet. Auf dem nächsten Feld bedürfen die Bäume schon merklich größerer Abstände voneinander, um Kronen aufbauen zu können. "Hier können wir auch die Maschinen besichtigen, die bei der Beschulung der Bäume zum Einsatz kommen", sagt Dirksen. "Wir pflegen die Bäume nach festen Normen, die einen hohen Qualitätsstandard gewährleisten."

Der Allee- oder Straßenbaum ist in ganz Europa gefragt - und passt als 25 Jahre altes Exemplar schließlich nur noch einzeln auf den Lkw. Insgesamt werden bei der Führung vier bis fünf Hauptetappen der Baumentwicklung im Feld besichtigt. Darunter ist auch ein Quartier mit Obstbäumen: "Wir bauen vornehmlich noch Apfelbäume alteingesessener rheinischer Sorten an. Damit beliefern wir insbesondere Streuobstwiesen in NRW. Wir führen aber auch neue Sorten", erklärt Dirksen.

Info: "Von der einjährigen Pflanze bis zum 25-jährigen Alleebaum: Kultur und Anzucht", Führung am 13. Juni von 15 bis 17 Uhr in der Baumschule Ley am Baumschulenweg 20. Sieben mal zwei Personen ab 14 Jahren können teilnehmen.