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Klaus-Jürgen Pusch neuer Vorsitzender: Die zweite Kraft im Stadtrat ist das Ziel

Klaus-Jürgen Pusch neuer Vorsitzender : Die zweite Kraft im Stadtrat ist das Ziel

Klaus-Jürgen Pusch ist neuer Vorsitzender der BfM. Das beschloss die Mitgliederversammlung der BfM in der Aula der Gemeinschaftsgrundschule Merl.

Der bisherige Vorsitzende, Dieter Ohm, gab einen Überblick über seine Amtszeit seit 2012. Als besonders erfreulich stellte er den Mitgliederzuwachs auf 121 Personen heraus. Viel Positives habe er in der kommunalpolitischen Arbeit erlebt. Respekt habe er vor den in der kommunalpolitischen Arbeit tätigen Personen.

Nicht verschweigen wolle er jedoch, dass er auch mit Aktionen "weit unter der Gürtellinie" konfrontiert worden ist. Er bedankte sich bei allen BfM-Mitgliedern für die intensive und konstruktive Zusammenarbeit in der Politik und in der Organisation. Seine Aufgabe als Vorsitzender gebe er ab, um sich auf den Bachelor-Abschluss seines Fern-Studiums der Kulturwissenschaften konzentrieren zu können. Reinhard Diefenbach dankte Dieter Ohm dafür, dass er sich in die Pflicht habe nehmen lassen und dafür, dass er weiter als Sachkundiger Bürger in der Ratsarbeit und als Vorsitzender des Arbeitskreis Jugend im Kriminalpräventiven Rat aktiv bleiben wolle.

Johannes Steger als Fraktionsvorsitzender gab einen ausführlichen Überblick über die Ratsarbeit und die damit verbundenen Themen und Entscheidungen. Als Schwerpunkt informierte er über die aktuellen Themen wie z.B. die zur Entscheidung anstehende Änderung des Bebauungsplanes "Auf dem Höchst" (Windkraftanlagen) sowie über den Rathaus-Neubau.

Schließlich stand die Wahl eines neuen Vorsitzenden an. Dabei waren auch für den Vorstand drei Posten neu zu besetzen. Schriftführerin wurde Heidrun Brecht. Auf zwei Beisitzer-Posten wurden Klaus Schreiber und Dieter Schermer gewählt.

Zum neuen Vorsitzenden wählte die Versammlung einstimmig Klaus-Jürgen Pusch. Er erinnerte daran, dass die BfM 2008 gegründet worden sei, um den Bürgern mehr Gehör und ihren Wünschen mehr Gewicht zu verleihen. In diesem Sinne warb er bei den Mitgliedern dafür, sich mit dem Vorstand und der Fraktion in allen Angelegenheiten in Verbindung zu setzen. Er bedankte sich für den Vertrauensvorschuss, der ihm durch seine Wahl entgegengebracht wurde. Er wolle mit dafür sorgen, dass die BfM immer konkrete Sachthemen benennt und deutlich macht, welche Position sie einnimmt.

Die BfM müsse die Nichtwähler erreichen und mobilisieren. Er gab das Ziel aus, bei der nächsten Kommunalwahl in der Wählergunst wieder den zweiten Platz zu gewinnen. Im Rat fest etablierte Mehrheiten müssten im Sinne einer lebendigen Demokratie aufgebrochen werden.