Kommentar Bizarre Rechtslage zu E-Scootern birgt Gefahren

Meinung · Die Manöver junger E-Scooter-Fahrer wirken oft halsbrecherisch. Die aktuelle Rechtslage sei in der Sache keine große Hilfe, kritisiert GA-Redakteur Alexander C. Barth.

Schon 14-Jährige dürfen mit E-Scootern im Verkehr unterwegs sein, ohne jemals eine Unterweisung erhalten zu haben.

Schon 14-Jährige dürfen mit E-Scootern im Verkehr unterwegs sein, ohne jemals eine Unterweisung erhalten zu haben.

Foto: dpa/Britta Pedersen

Halsbrecherisch sind viele Jugendliche auf E-Scootern unterwegs: Sie quetschen sich zu zweit auf die winzigen Gefährte, hantieren während der Fahrt mit ihrem Handy, biegen ohne zu Warten in den Kreisverkehr ein oder bahnen sich auf dem Bürgersteig ihren Weg zwischen Fußgängern. Alle diese Verhaltensweisen sind verboten, längst nicht alle beachten jedoch die Regeln. Diese könnte man als überflüssige Bürokratie abtun, wäre da nicht der Aspekt der Sicherheit. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen, in denen E-Scooter verwickelt sind, zuletzt am Sonntag in der Stadt Meckenheim mit tragischem Ausgang: Eine 15-Jährige starb durch die Kollision mit einem Bus.