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Nach Wasser in der Küche: Grundschule Merl meldet erneut Wasserschaden

Nach Wasser in der Küche : Grundschule Merl meldet erneut Wasserschaden

Die durchfeuchtete Mensaküche ist noch nicht einmal vollständig saniert, da meldet die Katholische Grundschule Merl (KGS) schon den nächsten Wasserschaden: Laut Schulleitung ist diesmal einer der unteren Räume betroffen.

Schön hatte die neue Ausgabeküche der Katholischen Grundschule (KGS) Merl bei der Begehung der Baustelle durch die Schulausschussmitglieder im Herbst 2019 ausgesehen. Dass der Zustand wegen eines Wasserschadens leider nicht lange anhielt, erwähnte Schulleiterin Gabriele Vitt erstmals im Ausschuss für Schule, Sport und Kultur im November 2020. Während der erste Schaden nunmehr repariert ist, hat sich an anderer Stelle wiederum Wasser im Gebäude bemerkbar gemacht.

Im Schuljahr 2018/2019 hatte die Stadt innerhalb eines Jahres die gesamte Grundschule saniert. Um die Bauarbeiten nicht im laufenden Schulbetrieb durchführen zu müssen, waren Schüler und Lehrer für die Zeit der Arbeiten damals in eine Containerschule umgezogen. Bei der Verlegung der Wasserrohre im Zuge der Sanierung soll laut der Schulleiterin ein Fehler unterlaufen sein. „Der Boden der Mensa ist vollständig durchfeuchtet“, berichtete Vitt im Ausschuss. Die Küche hatte man komplett entfernt, sie stand zeitweise im Rohbau da. Um die Kinder trotzdem zu verköstigen, hatte man eine Interims-Küche mit entsprechenden Geräten bereitgestellt. Noch im November zeigte die Schulleiterin sich zuversichtlich, dass das Problem bald gelöst werde.

Lösung für zweiten Schaden noch nicht in Sicht

Anstatt von einer Lösung erfuhren die Mitglieder des jüngsten Ausschusses für Schule, Kultur und Sport von einem zweiten Wasserschaden. In diesem Fall wisse man noch nicht genau, woher das Wasser kommt, sagte Vitt. Ebenso wenig war damit klar, ob, wann und wie das Problem gelöst werden kann. Am 23. Februar habe die Schule den Schaden in einem der unteren Räume bemerkt, sagte die Schulleiterin. „Das bedeutet, dass wir diesen Raum nicht nutzen können.“

Auf Anfrage des General-Anzeigers informierte die Stadt darüber, dass zumindest die Ursache des ersten Wasserschadens beseitigt ist. „Es steht nur noch die Abnahme aus, die kurzfristig erfolgen wird“, sagte Pressesprecherin Marion Lübbehüsen. Zum aktuellen Schaden in den unteren Räumen des Gebäudes bezog die Verwaltung bis zum Redaktionsschluss keine Stellung.