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Jungholzhalle in Meckenheim: 47 Teams bei Dance-Contest angetreten

Nach zwei Jahren Coronapause : Meckenheim präsentiert Dance-Contest mit 47 Teams

Endlich wieder dürfen sie wieder tanzen: Mit gleich 47 gemeldeten Formationen startete am Wochenende der neunte Dance Contest im linskrheinischen Rhein-Sieg-Kreis. Die zeigten unterschiedliche Tanzstile, hatten aber in der Pandemie mit ähnlichen Problemen zu kämpfen.

Ob karnevalistische Garde, Ballerina oder Hip-Hop – Truppe, beim neunten Dance Contest im linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis wollten sie alle dabei sein. 47 Formationen hatten sich gemeldet für den Wettkampf, der diese Mal in der Jungholzhalle Meckenheim stattfand. Moderatorin Annka Westbrock eröffnete ihn in Begleitung von Elisabeth Wilhelmi-Dietrich, Abteilungsleiterin des Kreisjugendamtes, und Hans Dieter Wirtz, erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim. „Unsere Idee war es gemeinsam mit dem Organisationsteam aus Hanna Esser, Jana Körner und Daniel Flemm, nach zwei Jahren Pause den Dance Contest breiter aufzustellen“, erklärte Wilhelmi-Dietrich im anschließenden Gespräch die neue Kategorie Newcomer, die außerhalb der Punktebewertung startete.

Anmeldungen aus ganz Deutschland

Auch das Einzugsgebiet der Veranstaltung hat sich seit seinem Start in 2012 deutlich ausgebreitet. „Mittlerweile erhalten wir Anmeldungen aus ganz Deutschland“, berichtete Wirtz nicht ohne Stolz. So standen neben den lokalen Größen aus Meckenheim am Samstag auch Formationen aus Dormagen, Emmerich oder Mainz auf der Bühne.

„Dabeisein ist alles“ lautete die Devise. Das füllte schon beim ersten Auftritt die Dynamic Dance Crew aus Hennef mit Leben, die eine verletzte Tänzerin kurzerhand ins Bühnenbild für ihren Hip-Hop-Tanz mit einband. Das fiel auch der Jury aus Joana Bungert und Emma Quantius vom Duo JEM-Session, Gewinner der German Open, Hanno Liesner, Halbfinalist mit seiner inklusiven Tanzformation Funky Movements beim Supertalent 2019, und Damiano Maiolini, der in der achten Staffel von The Voice im Team Mark überzeugen durfte positiv auf.

Nach der Pandemie jede Auftrittschance nutzen

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Tag einte jedoch auch die schwierige Zeit in der Pandemie. „Wir haben es irgendwie geschafft, trotzdem drei Jahre durchzutrainieren“, so Thomas Walther von den Blau Wiessen Funken aus Wahn. „Zunächst via digitalen Meetings und dann durch eine Kooperation mit dem örtlichen Tennisverein, der uns eine große Wiese zum Trainieren zu Verfügung gestellt hat.“ Vom Dance Contest hatte die Formation aus der Zeitung erfahren. „Wir nehmen aktuell alles mit, was geht, denn unsere Mitglieder freuen sich über jede Möglichkeit zum Auftritt“, so Betreuer Philipp Chelius. Als Lob für diesen Einsatz fiel das Urteil der Jury für den Gardetanz positiv aus. Vor allem die tollen Figuren mit der Einbeziehung aller Altersgruppen fand Anklang.

Zwei erste Plätze für Lohmarer Ballettschule

Im weiteren Verlauf des Dance Contest in Meckenheim maßen sich Formationen in drei Kategorien. Je einen ersten Platz belegten Elina Kowohl (Nationaltanz Ballett) bei den Minis von acht bis elf Jahren und Malou Etscheid (Modern, Contemporary) bei den Kids (zwölf bis 15 Jahre), beide von der Ballettschule im Hofgarten Lohmar. In der Kategorie Teens (16 bis 21 Jahre) gewann die Formation JEM Session (Hip Hop).

Und auch in Zukunft wird im Kreis getanzt. 2023 wird der Dance Contest in Alfter stattfinden.