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Unnötige Wartezeiten: Kritik an Ampelschaltungen

Unnötige Wartezeiten : Kritik an Ampelschaltungen

Mit einem Bürgerantrag zur Verbesserung der Ampelsituation in Meckenheim hat sich der Haupt- und Finanzausschuss befasst. Die Petition war von einer Petenten-Gemeinschaft verfasst worden.

Die Logik der Ampelschaltungen sei nicht immer nachvollziehbar, erläuterte der Sprecher der Petenten vor dem Ausschuss. Daraus resultierten unnötige Wartezeiten und ein vermeidbarer Kohlendioxid-Ausstoß.

So müssten an der Einmündung Giermaarstraße/Gudenauer Allee die aus Richtung Merl kommenden Fahrzeuge auch nachts lange warten, selbst wenn sie die einzigen Verkehrsteilnehmer seien. Für die Ampel an der Einmündung Bahnhofstraße/Rheinbacher Landstraße bemängelten die Bürger, dass diese auch dann Grün für Fußgänger zeige, wenn niemand per Tastendruck eine Grünschaltung angefordert habe. So müsse der Geradeausverkehr auf der Rheinbacher Landstraße unnötig warten.

An der Kreuzung Bonner Straße/Meckenheimer Allee/Gudenauer Allee/Lüftelberger Straße schließlich erhalte die Linksabbiegerspur aus Richtung Lüftelberg auch dann Grün, wenn kein Fahrzeug warte.

Laut Landesbetrieb Straßenbau sei die Anlage mit Kameradetektoren ausgerüstet. Deren Einstellung sei jedoch "erkennbar nicht optimal". Die Ampelanlage an dem Knotenpunkt Bonner/Lüftelberger Straße lasse die vorgeschlagene Schaltung nicht zu, erklärte der Technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt. Über eine Nachtabschaltung an der Ampel Gudenauer Allee/Giermaarstraße sei schon häufiger gesprochen worden.

Sie sei allerdings wegen der erhöhten Unfallgefahr verworfen worden. Eine technische Stellungnahme des Landesbetriebs Straßenbau sei in Vorbereitung und werde den Petenten nachgereicht. "Wir werden uns des Themas annehmen", versprach Bürgermeister Bert Spilles.