Meckenheim nach dem Unwetter Die Mühlenstraße wäre beinahe evakuiert worden

Meckenheim · Der neue Flutschutzwall in Meckenheim hat seine erste Belastungsprobe bestanden. Durch den Starkregen liefen dennoch einige Keller voll. Welche Bilanz die Stadt zieht und was Anwohner sagen.

 Das Zeughaus der Meckenheimer Stadtsoldaten ist mit Sandsäcken gesichert. Am Donnerstagabend hat der Verein in einer Hau-Ruck-Aktion das Untergeschoss vorsorglich leer geräumt.

Das Zeughaus der Meckenheimer Stadtsoldaten ist mit Sandsäcken gesichert. Am Donnerstagabend hat der Verein in einer Hau-Ruck-Aktion das Untergeschoss vorsorglich leer geräumt.

Foto: Alexander C. Barth

Freitagmorgen in der Meckenheimer Swistbachaue: Ein Erpel watschelt durch eine größere Pfütze am Flutschutzwall entlang. Die Aussparung im Damm in Höhe der Sporthallen hat die Stadt am Vorabend per Holzschott verschließen lassen, zur Abdichtung liegen Sandsäcke davor. Über den Gehweg spaziert eine Mutter mit Kinderwagen, gegen den Regen hat sie sich selbst mit einem Schirm, den Nachwuchs mit einer transparenten Plane geschützt. Mit ihrem Smartphone macht sie Aufnahmen von den Stromschnellen im Bach, der noch immer stark angeschwollen ist. Die bräunlich-trüben Wassermassen, die am Ufer entlangschießen, sind eine Folge der starken Regenfälle in der Region, die am Donnerstagabend einsetzten.

 Durch den sonst ruhigen Swistbach bahnen sich enorme Wassermengen ihren Weg. In der Eifel regnete es in der Nacht noch erheblich stärker.

Durch den sonst ruhigen Swistbach bahnen sich enorme Wassermengen ihren Weg. In der Eifel regnete es in der Nacht noch erheblich stärker.

Foto: Alexander C. Barth