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Voreifel: Spendenlager in der Region sind gut gefüllt

Spenden aus der Voreifel und dem Vorgebirge : Spendenlager in der Region sind gut gefüllt

Kleidung, Lebensmittel, Hygieneprodukte: Die Spendenbereitschaft für die Flutopfer ist weiterhin groß. Nun gibt es aber eine Herausforderung.

Das Hochwasser war noch nicht abgeflossen, da hatte sich bereits viel Hilfe formiert. Unzählige Vereine und Gruppen hatten zu Spendensammlungen aufgerufen. Eine Initiative hatte sich etwa aus den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Hersel, des Fördervereins Rheinhalle sowie der Vereinsgemeinschaft Hersel-Uedorf gebildet.

Bereits am vergangenen Samstag stapelten sich in der Herseler Rheinhalle die Spenden: Kleidung, Lebensmittel, Hygieneprodukte, Tierfutter, Babyartikel und vieles mehr. „Wir kriegen noch jeden Tag neue Sachen“, berichtete Hersels Ortsvorsteher Toni Breuer am gestrigen Donnerstag. Bis auf die Kleidung habe man bisher alles verteilen können. Diese werde nun erst einmal eingelagert.

Spendenlager weiterhin gut gefüllt

In der Tat sind viele Spendenlager weiterhin gut gefüllt. So auch in den Räumen des Meckenheimer Unternehmers Stefan Pohl, der die Initiative „Meckenheim hilft“ ins Leben gerufen hat. Dort sind nach Angaben der Initiative große Mengen an Kleidung in verschiedenen Größen sowie Lebensmittel, Hygieneartikel, Babyausstattung, Kinderwagen, Haushaltswaren und vieles mehr direkt verfügbar.

„Wir erleben gerade eine gewaltige Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung, von Vereinen und Unternehmen“, sagte Pohl. Die Lager sind prall gefüllt, sodass manche Artikel gar nicht mehr angenommen werden könnten. Daher suchen die Helfer in Meckenheim dringend bedürftige Abnehmer. Zu erreichen ist die Initiative „Meckenheim hilft“ unter ☏ 0 22 25/99 89 477.

Alternativ könne man auch direkt zum Lager kommen: Am Hambuch 18 in Meckenheim. „Von 8 bis 18 Uhr stehen dort unsere mehr als 30 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bereit“, so Pohl. Daniel Südhof vom Helferteam ergänzte, dass Dinge auch geliefert werden könnten.

Initiative aus Merzbach

Flut- und Hochwasseropfer können Sachspenden zudem bald in Merzbach abholen. In der Zeit vom 24. Juli bis zunächst zum 4. August werden dort täglich von 13 bis 18 Uhr Kleidung, Hygieneartikel, Spielzeug, Handtücher, Bettwäsche und anderes an bedürftige Flutopfer in der Turnhalle der Grundschule, Weidenstraße 10, ausgegeben.

Ortsvorsteherin Monika Kerstholt und die Kinder- und Jugendinitiative Merzbach haben eine Initiative Merzbacher Mütter aufgegriffen und weitergeführt, um schnell und unkompliziert direkt vor Ort helfen zu können.