Kommentar zur kommunalen Wärmeplanung Wer eine neue Heizung braucht, für den ist guter Rat teuer

Meinung | Bonn · In Städten wie Meckenheim, wo gerade eine kommunale Wärmeplanung ausgearbeitet wird, fragen sich Eigentümer: Muss ich mit der neuen Heizung die Ergebnisse abwarten? Damit hat sich unser Autor Alexander C. Barth befasst.

Seit 1. Januar 2024 sind die gesetzlichen Regelungen für den Einbau neuer Heizungen kompliziert. Die kommunale Wärmeplanung soll Eigentümern Orientierung bieten.

Seit 1. Januar 2024 sind die gesetzlichen Regelungen für den Einbau neuer Heizungen kompliziert. Die kommunale Wärmeplanung soll Eigentümern Orientierung bieten.

Foto: Alexander C. Barth

Eigentümer haben es in diesen Tagen nicht leicht. Was tun mit der maroden Heizung oder beim geplanten Eigenheim? Das werden sich jetzt viele Menschen in Meckenheim und anderen Kommunen fragen, wo gerade eine Wärmeplanung aufgelegt wird. Da gilt es zunächst zu unterscheiden. Die Bundesregierung hat die deutschen Hausbesitzer in zwei Hauptgruppen aufgeteilt. Das neue Gebäudeenergie­gesetz (GEG) schreibt seit 1. Januar bei Bauprojekten in Neubaugebieten eine 65-Prozent-Quote vor: So hoch muss der Anteil erneuerbarer Energiequellen an der Wärmeerzeugung sein. Eine konkrete technische Lösung für den einzelnen Fall gibt das Gesetz nicht vor, es gibt also noch andere zulässige Lösungen als die Wärmepumpe.