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Neuer Bürgermeister von Bornheim vereidigt: Christoph Becker ist jetzt Stadtchef in Bornheim

Neuer Bürgermeister von Bornheim vereidigt : Christoph Becker ist jetzt Stadtchef in Bornheim

Bornheims neuer Bürgermeister Christoph Becker ist im Amt. Am Mittwochabend wurde er bei der konstituierenden Sitzung des Bornheimer Stadtrats in der Rheinhalle vom Altersvorsitzenden Hans Gerd Feldenkirchen vereidigt.

Seinen Text konnte Christoph Becker. Den Eid, den der Altersvorsitzende Hans Gerd Feldenkirchen ihm vorsagte, wiederholte der neue Bornheimer Bürgermeister bis auf einen kleinen Verhaspler fehlerfrei. Mit dem Schwur vereidigte Feldenkirchen, Jahrgang 1946, ihn am Mittwochabend in der ersten Sitzung des neuen Bornheimer Stadtrats in der Rheinhalle. „Ich schwöre, dass ich das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können verwalten, Verfassung und Gesetze befolgen und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen Jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe“, sagte Becker. Er wurde so offiziell für die nächsten fünf Jahre zum hauptamtlichen Bürgermeister.

Mit 100 Menschen war die Rheinhalle voll besetzt. Becker bedankte sich bei seinem Vorgänger Wolfgang Henseler für dessen 16 Jahre im Amt. Er bat auch die Bürger, die ihn nicht gewählt hatten, um ihr Vertrauen. Er wolle sich zum Wohle aller Menschen einsetzen. Er sehe sich in der Rolle des Vermittlers und bot den neuen Ratsmitgliedern seine Kooperation an. In ersten Gesprächen habe sich eine gute Zusammenarbeit angedeutet. Gerade durch die fehlende Mehrheit im Rat seien Kompromisse besonders wichtig und stärkten das Vertrauen in die Politik. „Wir müssen uns auf das besinnen, was uns eint. Ich glaube, dass die Menschen in Bornheim genau das von uns erwarten“, sagte Becker. Solidarität, so wie Bornheim sie während der Pandemie bisher gelebt habe, müsse die Stadt auch weiterleben. „Lassen Sie uns die Herausforderungen, die vor uns liegen, gemeinsam angehen“, sagte er den Ratsmitgliedern.

Auch die Bürger lud er ein, sich aktiv zu engagieren. Dazu wolle er ihnen noch mehr Möglichkeiten geben. Als erste offizielle Amtshandlung verpflichtete Becker die 50 Stadtratsmitglieder. Zwei Mandatsträger konnten nicht persönlich anwesend sein, da sie sich laut Becker in Quarantäne befanden.