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Crimi-Trail in Rheinbach: Rätselfall rund um das Glasmuseum lösen

Rätsel um einen Einbruch ins Glasmuseum lösen : Neuer Krimi-Trail führt quer durch Rheinbach

Für den Krimi-Trail „Scherben bringen Unglück“ des Glasmuseums Rheinbach brauchen Teilnehmer nur ein Handy. Im coronakonformen Outdoor-Abenteuer für alle Altersgruppen müssen Teilnehmer ermitteln, wer ins Museum eingebrochen ist.

Was ist das denn? Die Tür zum Glasmuseum sollte doch abgeschlossen sein! Aber sie ist nur angelehnt, als die erste Mitarbeiterin am Montagmorgen ins Glasmuseum kommt. Da sie zu Dienstbeginn die erste ist, ist sie sicher, dass noch niemand von den Kolleginnen im Haus sein kann. Sie schaut sich vorsichtig um. Dabei fällt ihr Blick auf das Schloss: Es zeigt eindeutige Aufbruchspuren. Als sie den Ratssaal im ersten Stock betritt, gibt es keinen Zweifel mehr: Ins Glasmuseum wurde eingebrochen.

Zum Glück nur auf dem Papier: Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich ein neues interaktives Angebot des Glasmuseums für die ganze Familie: Der Rheinbacher Krimi-Trail „Scherben bringen Unglück“. Seit Ostern können Krimi-Fans jedes Alters coronakonform auf eigene Faust zum Einbruch ins Glasmuseum ermitteln.

Ermittlungen führen durch Rheinbach

Dabei gehen die Ermittler, ausgestattet mit einer Krimi-Akte und einer Liste verdächtiger Personen, quer durch Rheinbach und zu den touristischen Highlights der Stadt. Was man als „Ermittler“ benötigt, ist ein Handy. Denn unterwegs auf dem Krimi-Trail gilt es Rätsel zu lösen und die Lösungen jeweils per SMS an die „Einsatzzentrale“ zu senden. Bei der Spurensuche können die „Ermittler“ selbst entscheiden, welchen Spuren sie zuerst folgen. Im Laufe ihrer Recherchen erhalten sie weitere Informationen von der Einsatzzentrale, sodass sich die Beweislage nach und nach verdichtet.

„Der Krimi-Trail war die Idee unserer Mitarbeiterinnen Vera Ahlbach und Petra Straube“, sagte Museumsleiterin Ruth Fabritius. „Sie haben einen solchen Trail in Hillesheim, der Krimi-Hauptstadt der Eifel, getestet und gesagt: Das können wir auch.“ In Zusammenarbeit mit dem Spezial-Unternehmen MyCityHighlight wurde dann der Krimi-Fall konstruiert. Es sollte natürlich „nicht um Mord und Totschlag“ gehen, so die Museumsleiterin. „Vielmehr geht es um die beiden Alleinstellungsmerkmale Rheinbachs: Glas und Römer. Die sind in vorbildlicher Weise in dem Trail untergebracht.“

Wer wissen will, was der berühmte gläserne Römerkopf von Udo Edelmann mit all dem zu tun hat, dem sei das Krimi-Erlebnis empfohlen. Eine Voranmeldung oder Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Kontaktlos und jederzeit unter www.krimi-trails.de wird die Krimi-Akte für 25 Euro pro Gruppe von bis zu fünf Personen bestellt und sofort per Mail versendet. Alternativ kann das Abenteuer auch im Shop des Glasmuseums erworben werden.