Neuer Foto-Kalender Heinrich Pützler fängt die Schönheit Rheinbachs ein

RHEINBACH · Der Rheinbacher Naturfotograf Heinrich Pützler hat einen neuen Kalender herausgebracht. Der Verkaufserlös geht an die Bürgerstiftung.

 Den neuen Kalender zugunsten der Bürgerstiftung präsentieren (v.l.) Heinrich Pützler, Heinz Haubrichs und Stefan Raetz.

Den neuen Kalender zugunsten der Bürgerstiftung präsentieren (v.l.) Heinrich Pützler, Heinz Haubrichs und Stefan Raetz.

Foto: Inga Thulfaut

Die verschneite Hauptstraße zur blauen Stunde, ein blühendes Rapsfeld vor der Tomburg oder Ricke und Kitz inmitten von Bäumen: Wer mit offenen Augen vor die Tür tritt, weiß die Vielfalt der hiesigen Flora und Fauna und die Schönheit der Glasstadt zu schätzen.

Einer, der die Heimatliebe mit solcher Beobachtungsgabe und künstlerischer Fotografie verbindet, ist ein "Rheinbacher mit Leib und Seele": Heinrich Pützler. Der leidenschaftliche Naturfotograf hat seine über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Aufnahmen zum sechsten Mal in Folge in den Dienst der Bürgerstiftung "Wir für Rheinbach" gestellt und präsentierte nun das Ergebnis mit einem Bildvortrag im Himmeroder Hof: den Jahreskalender der Bürgerstiftung 2015.

Junge Füchse beim Spiel zwischen Strohballen, ein Feuersalamander im Nieselregen bei Gut Waldau oder charakteristische Stadtaufnahmen mit dem Weitwinkel vom Hexenturm aus: Das Kalender-Motto "Rheinbacher Impressionen" ist Programm und bietet sowohl Natur- als auch Heimatliebhabern reichlich Stoff zum Schwärmen.

Die rund 50 Gäste lauschten den Abenteuern des Fotografen, dessen Handwerk neben Technik und Geschick auch größte Geduld erfordert: etwa beim Heranpirschen an den Familienausflug der Nilgänse, die ihren Nachwuchs mitunter aggressiv verteidigen; oder beim Silvesterfeuerwerk, das Pützler vom Hexenturm aus ohne Blitz stimmungsvoll eingefangen hat.

Auch Kurzfilme aus den faszinierenden Kinderstuben von Fuchs und Wildschwein zeigte Pützler. Und er nutzte das Forum dazu, an brach liegende Schandflecken der Stadt zu erinnern.

Flankiert wurde der Diavortrag diesmal von selbst komponierten Stücken zu Gitarre und Mundharmonika der Brüder Bernd und Arno Schumacher. Bernd Schumacher präsentierte dabei nicht nur seine gesangliche Hommage an Rheinbach, sondern auch eigens auf den Anlass zugeschnitten auf den Kalender.

Dessen Verkaufserlös geht an kulturelle und soziale Projekte vor Ort: Heinz Haubrichs vom Vorstand der Stiftung hob als Beispiele die Sitzbank-Restaurierung durch die Neuen Pfade sowie die "Rheinisch-AG" an der katholischen Grundschule hervor, die die Bürgerstiftung finanziell unterstützt. Bürgermeister Stefan Raetz schloss sich dem Startschuss zum Kalenderverkauf an und dankte Pützler und der Bürgerstiftung für ihr Engagement. thu

Der Kalender in limitierter Auflage ist zum Preis von zwölf Euro unter anderem im Kalendershop der Buchhandlung Kayser, bei Engler sowie im Raiffeisenhaus zu erwerben.