Rheinbacher Schulleiterin Maria Orth „Früher war es einfacher, eine Grundschule zu verwalten“

Interview | Rheinbach · Mit Beginn der Sommerferien endet für Maria Orth ihre Zeit als Leiterin der katholischen Grundschule St. Martin in Rheinbach - der Schule, in der sie selbst Lesen und Schreiben lernte, wo schon ihre Eltern unterrichteten. Wie ist das, so sehr mit einer Schule verbunden zu sein?

Maria Orth, noch Leiterin der katholischen Grundschule St. Martin in Rheinbach, geht in den Ruhestand. Sie war Grundschülerin an dieser Schule. Und hat ein Foto, auf dem ihr Vater als Lehrer an eben dieser Schule an dieser Stelle steht.

Maria Orth, noch Leiterin der katholischen Grundschule St. Martin in Rheinbach, geht in den Ruhestand. Sie war Grundschülerin an dieser Schule. Und hat ein Foto, auf dem ihr Vater als Lehrer an eben dieser Schule an dieser Stelle steht.

Foto: Juliane Hornstein

Wenn Maria Orth am Ende des Schuljahres in den Ruhestand geht, verlässt sie nicht zum ersten Mal die katholische Grundschule St. Martin in Rheinbach in einen neuen Lebensabschnitt. Vor fast 60 Jahren war sie bereits hier – als Grundschülerin. Später kam eine kurze Zeit als Lehrerin, bevor sie nach einem Zwischenspiel in Alfter die Schulleitung übernahm. Zum Abschied von der Schule, an der sie fast ihr ganzes Leben verbrachte, sprach die 65-Jährige mit GA-Redakteurin Juliane Hornstein über das, was sich verändert hat, und Dinge, die geblieben sind. Und natürlich darüber, wie es ist, dort zu unterrichten, wo man selbst zur Schule ging.