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Wasser steht im Mittelpunkt: Pläne der Volkshochschule Voreifel für 2019

Wasser steht im Mittelpunkt : Pläne der Volkshochschule Voreifel für 2019

Die VHS Voreifel blickt bei ihrem Neujahrsempfang auf das kommende Semester. Vor 100 Jahren wurden die ersten Volkshochschulen in der Weimarer Republik gegründet.

Gedanken über virtuelles Wasser machen sich nicht viele Menschen. Sollte man aber, wie der als Wettermann bei Radio Bonn/Rhein-Sieg bekannte Karsten Brandt in einem kleinen Impulsvortrag beim Neujahrsempfang der Volkshochschule (VHS) Voreifel erklärte. Damit beleuchtete er einen Aspekt des Themas Wasser, das im kommenden VHS-Semester auf verschiedene Arten im Mittelpunkt stehen wird. Auch sonst bot die kleine Feierstunde im Ratssaal im Glasmuseum einen Ausblick auf die nächsten Monate.

So gibt es 2019 ein Jubiläum, auf das VHS-Leiterin Barbara Hausmanns in ihrer Begrüßung einstimmte. Nachdem die VHS Voreifel gerade ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert hat, begehen die Volkshochschulen bundesweit ihren 100. Geburtstag. 1919 legte die Weimarer Verfassung fest, dass es Weiterbildungsmöglichkeiten geben muss. In NRW, so Hausmanns, sei dies immer noch eine gesetzliche Pflichtaufgabe der Kommunen. An dem Angebot in Meckenheim, Rheinbach, Wachtberg und Swisttal sei da auch nichts auszusetzen. Nur gebe es immer wieder berechtigte Kritik von Lernenden und Dozenten an Räumen und Ausstattung. Hier sei noch Handlungsbedarf, „um den Aufgaben einer modernen Weiterbildung nachzukommen“.

Rheinbachs Bürgermeister Stefan Raetz, Vorsteher des VHS-Zweckverbandes, widersprach dem nicht. Auch er betonte den Verfassungsrang der VHS in NRW und lobte die Arbeit der Hauptamtlichen und Dozenten. „Sie sind der Motor der Weiterbildung.“ Schüler des Musikschulbereichs belegten die gute Arbeit mit kleinen Vorträgen zur Feierstunde. In den nächsten vier Semestern sollen einzelne Angebote jeweils eins der Naturelemente mit Bezug zu Nachhaltigkeit und Ökologie betrachten. Brandts Einstieg bot hier Denkansätze. So machte er deutlich, dass mit jedem Kilo Orangen aus Spanien auch 500 Liter Wasser, die beim Anbau benötig werden, virtuell nach Deutschland gelangten.