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Polizei und Zoll kontrollieren 314 Fahrzeuge und 416 Personen

Bilanz der Kontrollaktion : Polizei und Zoll kontrollieren 314 Fahrzeuge und 416 Personen

Einen Tag lang haben Polizei und Zoll gemeinsam Fahrzeuge und Personen in der Region kontrolliert. Dabei überprüften sie 314 Fahrzeuge und 416 Personen.

Nach dem gemeinsamen Fahndungs- und Kontrolltag mit dem Zoll hat die Polizei Bonn ihre Bilanz gezogen. Laut ihrer Pressemitteilung waren insgesamt rund 100 Polizeikräfte an dem Einsatz beteiligt. Unterstützung bekamen sie von 15 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks der Ortsverbände Bornheim und Brühl, 30 Einsatzkräften des Zolls und vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Bonn. Sie überprüften 314 Fahrzeuge und 416 Personen, zudem maßen sie bei rund 2700 Fahrzeugen die Geschwindigkeit.

Insgesamt wurden, so die Meldung der Polizei, 172 Ordnungswidrigkeitenverfahren und Verwarngelder wegen diverser Verkehrsverstöße eingeleitet. Dabei wurden 23 Fahrzeuge wegen mangelnder Ladungssicherung beanstandet. In zwölf Fällen ahndeten die Beamten Verstöße gegen die Sozialvorschriften. Ein Mofa und ein Pkw wurden wegen des Verdachts auf technische Veränderungen sichergestellt. 82 Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs. In sechs Fällen standen Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Ein 61-jähriger Lkw-Fahrer muss 580 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen

An einer Kontrollstelle in Wormersdorf verlor ein Lkw mehrere Getränkekisten, woraufhin Zoll und Polizei das Fahrzeug prüften und dann ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen die Ladungsvorschriften und Verstoßes gegen Sozialvorschriften einleiteten. Der 61-jährige Fahrer aus der Türkei musste eine Sicherheitsleistung von rund 330 Euro bezahlen. Auch der Zoll leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes ein. Hier wurde eine Sicherheitsleistung von 250 Euro erhoben. Zudem wurde der Lkw-Fahrer im Polizeipräsidium erkennungsdienstlich behandelt.

An einer Kontrollstelle in Weilerswist setzte der Zoll einen mobilen Röntgen-Lkw ein. Bei 29 durchleuchteten Lastkraftwagen machten die Zollbeamten aber keine verdächtigen Feststellungen. Bei Kontrollen sogenannter Terminwohnungen im Rotlichtmilieu wurden vier Frauen wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes vorläufig festgenommen.