Neue Praxis im Linksrheinischen Was Frauen bei der Brustkrebsvorsorge in Rheinbach erwartet

Rheinbach · Um Brustkrebs bei Frauen möglichst frühzeitig zu erkennen, werden alle ab 50 regelmäßig zur Mammographie eingeladen. Alle aus dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis müssen nun nicht mehr in den Bus des „Mammobils“. Es gibt ab Februar eine Praxis in Rheinbach.

 Karl-Ulrich Sturm, Mariam Tehrani und Stefan Hoppenkamps mit dem „Mammomat“: Er soll besonders sanft Mammographien erlauben und steht nun in Rheinbach.

Karl-Ulrich Sturm, Mariam Tehrani und Stefan Hoppenkamps mit dem „Mammomat“: Er soll besonders sanft Mammographien erlauben und steht nun in Rheinbach.

Foto: Juliane Hornstein

Brustkrebs – eine Diagnose, die vielen Frauen Angst macht. Denn es ist gar nicht so unwahrscheinlich, im Laufe seines Lebens damit konfrontiert zu werden. Mehr als 70.000 Mal im Jahr werde diese Diagnose laut der Deutschen Krebsgesellschaft gestellt. Eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens. Vorsorge ist daher besonders wichtig. Frauen ab dem 50. Lebensjahr werden alle zwei Jahre zum Mammografie-Screening eingeladen. Ab Februar steht eine eigene Praxis im ehemaligen Rheinbacher Krankenhaus an der Gerbergasse bereit. Wie die Untersuchungen ablaufen, haben die Fachärzte für Radiologie Stefan Hoppenkamps und Karl-Ulrich Sturm gemeinsam mit der Praxismanagerin Mariam Tehrani vorab erklärt – und gleich mal mit alten Vorurteilen aufgeräumt.