Beleidigungen ohne Absender Ärger um Rheinbacher Heft „kultur und gewerbe“

Rheinbach · Als die Stadt Rheinbach plante, das bisherige Amtsblatt „kultur und gewerbe“ einzustellen, waren viele Rheinbacher enttäuscht. Dann fand sich eine Rettung. Was der neue Herausgeber aber aus der Publikation gemacht hat, sorgt für Aufruhr bei Gewerbe und Politik.

Das Heft "kultur und gewerbe" hatte in Rheinbach einmal einen guten Ruf. In der aktuellen Ausgabe finden sich nun aber unter anderem Beleidigungen - und kein Herausgeber.

Das Heft "kultur und gewerbe" hatte in Rheinbach einmal einen guten Ruf. In der aktuellen Ausgabe finden sich nun aber unter anderem Beleidigungen - und kein Herausgeber.

Foto: Juliane Hornstein

Was in Rheinbach so los ist, darüber informierte 58 Jahre lang das Heftchen „kultur und gewerbe“, das kostenlos im Rathaus und an zahlreichen weiteren Stellen in der Stadt auslag. Dass die Stadt sich im vergangenen Jahr als Herausgeberin zurückzog, besorgte die Bürgerinnen und Bürger so sehr, dass der Gewerbeverein sich um die Fortführung der Publikation kümmerte. Er hat die Rechte an eine Firma übergeben. An der Form, die das Heft nun hat, regt sich allerdings Kritik.