Friedensdemonstration Rheinbacher appellieren an Putin: „Hören Sie auf!“

Rheinbach. · Am zweiten Jahrestag des russischen Überfalls unterstrichen rund 350 Rheinbacher bei einer Friedensdemonstration ihre Solidarität mit der Ukraine. Wie schrecklich die Zustände in dem Kriegsgebiet sind, schilderten dabei Geflüchtete und Helfer.

Ein Zeichen für den Frieden setzten die mehr als 350 Teilnehmer in Rheinbach anlässlich des zweiten Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine. Helfer wie Alfred Eich (links) und Geflüchtete erzählten dabei Grauenhaftes aus dem Kriegsgebiet.

Ein Zeichen für den Frieden setzten die mehr als 350 Teilnehmer in Rheinbach anlässlich des zweiten Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine. Helfer wie Alfred Eich (links) und Geflüchtete erzählten dabei Grauenhaftes aus dem Kriegsgebiet.

Foto: Axel Vogel

Rheinbachs ehemaliger Bürgermeister Stefan Raetz schaute nach eigenen Angaben am 24. Februar ungläubig auf das, was sich in der Ukraine abspielte: 77 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sei das bis dahin Unvorstellbare passiert, so Raetz, der vor seiner Rheinbacher Amtszeit Marineoffizier war. Es gab tatsächlich wieder Krieg in Europa. Hunderte russische Panzer und zehntausende Soldaten waren in das Nachbarland eingefallen. Damals fragten sich viele: Würden die Ukrainerinnen und Ukrainer diesem Angriff standhalten können?